21. Okt, 2018

Schüpfheim - Fühli - Sörenberg (Emmenuferweg)

Die wilde Seite der Waldemme sollte unser heutiges Wandererlebnis werden und wir reisten dafür ins Entlebucher Tal. Beim Bahnhof in Schüpfheim starteten wir unsere Tagestour und folgten der Strasse entlang ans Ufer der kleinen Emme. Am Sagewäldli wanderten wir vorerst ohne Höhenunterschiede dem markierten Emmenuferweg flussaufwärts. Bei der Landbrügg verliessen wir kurzzeitig das Ufer und mussten nun leider ein Stück der Strasse folgen. Kurz nach dem Campingplatz wechselten wir den gedeckten Eysteg die Uferseite des Flusses und gingen dem Strässchen nach, welches uns hinein in den Schweiwald brachte. Dort zweigten wir wieder in einen Wanderpfad ein, der uns im stetigen Auf und Ab bis zur Brücke bei Änetämme hin führte. Wir wechselten abermals die Flussseite und wanderten auf dem Naturweg zum Chlusboden, wo wir etwas abseits der Entlebucher Spezialitäten Käserei, die Hauptstrasse überquerten. Der leichte Anstieg  brachte uns dann auf dem Strässchen durch den Wald zur sehenswerten Kapelle St. Niklaus in Chlusstalden. Nach der Brücke über den Staubbach, verliessen wir die Strasse wieder, um zur Lammschlucht zu gelangen.  Wir wanderten so am oberen Rand der spektakulären Schlucht und konnten dabei immer wieder beeindruckende Tiefblicke erhaschen. Nach dem Kärdeli wechselten wir über ein Brücklein die Schlucht und konnten von diesem aus, das tosende Wasser das unter uns regelrecht talwärts schoss, beobachten. Wir entstiegen nun der Lammschlucht wieder und folgten wieder der friedlich fliessenden Waldemme. Saftige Wiesenabschnitte, teils gesäumt von Bäumen, begleiteten uns auf unserem Weiterweg, bis wir beim Spierbergli unsere Wanderfüsse wiederum auf die gegenüberliegende Uferseite setzten. Der Wanderweg führte uns zum Ortseingang von Flühli, wo wir neben der Katholischen Kirche St. Josef in die Dorfmitte gelangten.  Ein kurzes Stück auf der Dorfstrasse und wir erreichten schon wieder das Ufer der Waldemme. Auf diesem Wegschnitt wurden uns dabei spezielle Highlights, wie ein Wasserspielplatz, eine Archimedische Schraube im Hüttlene Weiher und der schöne Libellenwald geboten. In der Nähe des Golfplatzes wanderten wir in den Längehowald hinein und erreichten schon bald die Hauptstrasse bei der Hirseggbrücke. Wir querten diese und folgten dem Strässchen durch das Brüggmoos. Beim Ufer der Waldemme erreichten wir wiederum den Wanderweg, welcher uns im steilen Gelände, in ein paar Kehren durch den Ämmeport eine Anhöhe hinauf brachte. Wir wanderten durch das wunderschöne Hochmoor von Junkholzmöser und gelangten auf dem Fahrsträsschen zum Gehöft Birkenhof. Dort entschieden wir uns, anstelle zur Emme hinunter zu wandern, den etwas bequemeren, aber dafür sehr sonnigen und aussichtsreichen Weg einzuschlagen. Dieses verkehrsarme Strässchen führte uns übees Sörenbergli hinunter zur Rischlisäge, wo wir sogleich wieder aufwärts Richtung Campingplatz wanderten. Wir erreichten so die befahrene Hauptstrasse, welche uns nun hinauf ins Ortszentrum brachte. Wunderschöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.