11. Apr, 2019

Hochdorf - Besinnungsweg - Baldegg - Hitzkirch

Für unsere Karfreitagswanderung begaben wir uns heute ins Luzerner Seetal, um dort unter anderem den „Adolph-Kolping-Besinnungsweg“ zu erwandern. Dieser Weg, welcher vor 10 Jahren vom Schweizer Kolpingwerk initiiert wurde, soll uns an 9 Stationen zum Nachdenken anregen und Mut zum Hinterfragen machen. Wir starteten unsere Tour am Bahnhof Hochdorf und zogen der Strasse entlang zur Katholischen Kirche St. Martin, wo sich der  Beginn und die erste Station dieses Mutmacher-Wegs befand. Der Weg wurde uns nun von den weissen Schildern mit dem grünen Logo gewiesen und wir verliessen durch das Sagen-Quartier die Ortschaft. Kurz darauf erwartete uns bereits eine weitere der insgesamt neun Stationen, welche jeweils mit einem Bibeltext, einem Zitat von Adolph Kolping und einem Impuls, welcher uns zum Nachdenken anregen soll, ausgestattet sind. Das Strässchen führte uns danach weiter durchs Moos in die Schärrüti, wo sich unser Weg nun auf dem Naturweglein am Waldrand zum Gehöft Feldheim mit der mittlerweile bereits 5. Station des Besinnungswegs schlängelte. Über eine Wiesenpfad gelangten wir etwas danach an den schönen blühenden Obstbaumkulturen vorbei in die Fangmatte, wo wir dann in westlicher Richtung abzweigten. Das Strässchen führte uns an den Gemüseanbaukulturen entlang, ziemlich direkt auf das Kloster Baldegg zu. Im Andachtsraum der Klosterkirche endete dann mit der 9. Station auch der „Adolph-Kolping-Besinnungsweg“. Nach der kleinen Andacht machten wir uns wieder auf und verliessen die Institutskirche wieder, um unsere Wanderung fortzusetzen. Durch das Klostergelände der Baldegger Schwestern gelangten wir in Richtung des Baldeggersees. Wir zweigten in ein Kiesweglein ein und folgten diesem in nördliche Richtung.  Nachdem wir die Badeanstalt hinter uns gelassen hatten, brachte uns der Pfad direkt ans Ufer des nur gerade 5 Quadratkilometer kleinen Baldeggersees. Eingebettet zwischen zwei sanften Hügelzügen mit seinem glasklaren Wasser und geschätzten 300 Pflanzenarten in der unverbauten Uferzone, gilt der See als wahres Naturidyll. Wir folgten also dem Wanderweg und erreichten schon bald das kleine Seewäldli. Wir durchquerten dieses kleine Sumpfwäldchen und folgten danach dem Wege zwischen Uferwald und Riedwiese weiter gen Norden. Beim Scheidbach verliessen wir das Seeufer und wanderten dem kleinen Bachlauf landeinwärts. Kurz darauf zweigten wir in ein Natursträsschen ein, welches uns übers Seemoos an den sogenannten Seezopf führte. Zu unseren Linken der See und zur Rechten zahllose blühende Hochstamm-Obstbäume begleiteten uns bis zum Ortschäftchen Gelfingen hin. Wir querten den Dünkelbach, folgten nun diesem, um so für kurze Zeit wieder in die Ufernähe zu gelangen. Ab dem Gehöft Herti wanderten wir auf dem Strässchen, welches uns direkt neben der befahrenen Seetalstrasse zum Schliessbach brachte. Der führte dort wieder weg von der Verkehrsader und brachte uns durch das Moos zu den ersten Häusern von Richensee. Die Markierungen brachten uns durch das schöne Dörfchen zum Bahnhof in Hitzkirch hin, wo unsere heutige Tour ein Ende nahm. Einfache und schöne Wanderung mit 12.5 Kilometern in 3 Stunden Wanderzeit. Keine nennenswerten Höhenunterschiede.