13. Feb, 2022

Root - Meggen - Luzern

Heute hatten wir einen sehr speziellen Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Die Aeschbach Chocolatier soll unser Startpunkt sein, da wir unser Weihnachtsgeschenk hier erst einlösen wollten. Mit einem sehr reichhaltigen ChocoBrunch stärkten wir uns im Choco-Cafe und liessen uns sehr verwöhnen, bevor wir uns dann aufmachen konnten. Mit vollem Baum entfernten wir uns vom Fabrikgelände und wanderten den Gleisanlagen entlang bis zur Unterführung hin. Nachdem wir die Geleise hinter uns gelassen hatten, folgten wir dem Strässchen, das uns durch die Felder hinausführte. Wir überquerten die befahrene Kantonsstrasse und steuerten am Götzentalbach auf den Dorfkern von Dierikon zu. Wir verliessen im oberen Dorfteil dann die Strasse und stiegen über die Wiese nach Meiterdingen hinauf. Erste schöne Ausblicke auf dasRontal und die Reussebene eröffneten sich uns, bevor wir ins Götzental hinabstiegen. Ein schmaler, teils vereister Fusspfad neben der Strasse führte uns durch das Tal hinauf in die Udligenswiler Allmend. Das Natursträsschen brachte uns durch das stille Flachmoor Moosried zum Waldrand hin, wo uns nun ein  steiler Anstieg erwartete. Über einen ausgewaschenen und unwegsamen Waldpfad gewannen wir aber schnell an Höhe und erreichten die Naturoase Wagenmoos. Ein idyllischer Weiher inmitten einer schönen Waldlandschaft bezaubert seine Besucher wohl zu jeder Jahreszeit, so natürlich auch uns. Wir entfernten uns am Waldrand dann wieder von diesem Naturschutzgebiet und tauchten wieder in den Meggerwald hinein. Unser Weg senkte sich schon bald wieder und mutierte wieder zu einem Strässchen. Wir hatten mittlerweile auf dem Waldstätterweg (Nr. 98) Fuss gefasst und konnten uns nun von diesen Markierungen bis ins Ziel leiten lassen. Bei Hinter Tschädige traten wir dann wieder aus dem Wald heraus und konnten schon den Vierwaldstättersee und die Zentralalpen erblicken. Das Natursträsschen ging dann auch in Asphalt über und wir verloren auf diesem dann immer mehr an Höhe. Kurz vor Talboden bewegten wir unsere Wanderschuhe über einen Treppenweg hinab, bevor wir die Hauptstrasse erreichten. Dieser folgten wir zur schmucken St. Magdalena Kirche von Meggen hin. Wir passierten die Barockkirche aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert auf der Friedhofseite und liessen uns von den Markierungen ans Seeufer hinab dirigieren. Der gut ausgebaute Uferweg führte uns durch kleine Wäldchen, aber auch immer wieder aussichtsreich, an der Bootsanlegestelle von Meggen vorüber. Die Strasse wich nun wieder etwas vom Ufer weg und brachte uns so in eine kleine Anhöhe, wo wir immer wieder der Blick über den Vierwaldstättersee schweifen lassen konnten. In Naumatt ging dann das Strässchen wieder auf Naturbelag über und folgten so mehr oder weniger der Höhenkurve entlang. Wir wanderten durch ein Rebbaugebiet und konnten schon bald das, leider eingerüstete Schlösschen Meggenhorn erblicken. Die Schlossresidenz aus dem Jahre 1870 erhebt sich auf dem zum See hinfallenden Hügel und ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Ohne Gerüst wäre das wohl der Blickfang des Tages gewesen, eigentlich schade. Unser Weg schlug nun in nördliche Richtung ein und marschierten immer recht aussichtsreich auf das Seehotel Hermitage zu. Wir hatten so den Stadtrand von Luzern erreicht und mussten nun leider eine Zeit  lang an der befahrenen Hauptstrasse entlanglaufen. Etwas nach der Schiffstation Seeburg wurden wir dann aber erlöst und wir konnten wieder ins Grüne hineinwandern. Direkt am belebten Seeufer führte uns der Churchill-Quai bis zum Strandbad Lido hin, wo wir dann dem Pfad am Würzebach entlang in Stadt hinein folgten. Das Gelände des Verkehrshaus Schweiz war dann auch schon sichtbar und wir konnten unser Ziel bereits erahnen. Bei der Bahnstation Verkehrshaus nämlich endete unsere Tour dann und konnten von dort dann auch wieder in Richtung Heimat reisen. Schöne Wanderung mit 16 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 280 Höhenmeter aufwärts.

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