Wanderungen im Kanton Luzern

20. Mai, 2017

Viele Wege führen auf den Napf, aber keine Strasse oder Bahn. Wer auf diesem schönen Aussichts-Gipfel steht, hat den Aufstieg zu Fuss geschafft. Wir haben uns daher für eine Etappe des Alpenpanoramawegs entschieden, um diesem Unterfangen Herr zu werden. Gestartet sind wir hierzu beim Bahnhof im luzernischen Wolhusen und wanderten der Strasse entlang durch die Ortschaft. Der Kleinen Emme folgend, welche hier ins Entlebuch einbiegt, erreichten wir durch die Quartiere den Waldrand bei der Hinder Kommetsrüti. In mehreren Kehren stiegen wir nun im Wald steil hinauf aufs Bergli, wo es nun auf breiteren Wege und Strassen nach Mättenlehn ging. Dem Höhenzug folgten wir nun immer stetig bergauf und gelangten über die Langebüelschür zum Guetenegg. Von Oberlehn führte uns nun der Weg hinauf zum Waldighubel und an der kleinen Besenbeiz von Oberwaldegg vorbei auf die Gmeinalp. Wir tauchten nun in den schönen Änziwald ein, wo uns der Weg zur idyllisch gelegen Chrothütte (SAC), in den hinteren Teil des Chrachegrabe führte. Dort machten wir unseren wohlverdienten Mittagshalt und stärkten uns mit feinen Mitgebrachten aus dem Rucksack. Nach der Querung des Chrachebach brachte uns der Gegenstieg über wurzlige Pfade recht zügig in die Höhe und wir folgten danach dem Gratweg oberhalb des Änziloch zum Hapfigschnubel.  Am imposanten Felsenkessel der Stächeleggflue vorbei gelangten wir zum Stächelegg und überschritten damit die Grenze zum Kanton Bern. Beim dortigen Alpbeizli erfrischten wir uns in gemütlicher Runde, bevor wir uns weiter auf die Socken machten. Der gut ausgebaute und breite Weg führte uns nun mit einem zünftigen Schlussstieg hinauf zum Napf auf 1406 Metern. Der höchstgelegene Aussichtspunkt zwischen Emmental und Entlebuch, welches dann unser Tagesziel, mit seinem gemütlichen Berghotel auch unsere heutige Unterkunft war. Tolle Wanderung mit 18 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 1100 Höhenmeter aufwärts.

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27. Nov, 2016

Auf dem Luzernerweg, welcher auch eine Etappe des Schweizer Jakobsweg ist, wanderten wir heute von Willisau in den Kanton Bern nach Huttwil im Emmental. Wir verliessen den Bahnhof und folgten dem Weg in westlicher Richtung durch die wunderschöne Altstadt. Durch das Obertor wanderten wir nun in nördlicher Richtung hinauf zum Wald, welchen wir nun auf leicht ansteigendem Weg querten. Am Gehöft Schwarzwald vorbei, stiegen wir nun den Hügel entlang bis zum Waldrand und gelangten am Hegihof vorbei zum Weiler Buechwald. Ein Waldstück brachte uns hinunter zum Schachenhof und überquerten über die Brücke das Flüsschen Luthern. Der Strasse folgend wanderten wir am Stosschäppeli vorbei und stiegen danach auf dem Wanderweg hinauf ins Bergdorf Uffhausen. Durch die Dorfmitte verlief unser Weg und erreichten danach den Waldgraben des Cholerlochbaches, welchem wir nun folgten. Am Hof Neuhof vorbei wanderten wir auf einem Wiesenhang zum Chammerewald, wo wir dann die Grenze zum Kanton Bern passierten. Durch den Wald ging es nun hinunter zum Ortsrand von Huttwil, wo wir den Bach Langete überquerten und am Friedhofsweg entlang ins Zentrum des Städtchens trafen. Der grösste Weihnachtsmarkt der Schweiz, welcher dieses Wochenende stattfand, lud uns noch ein wenig zum Bummeln und zur wohlverdienten Stärkung ein. Tolle adventliche Wanderung mit 15.5 Kilometern in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 375 Höhenmeter aufwärts.

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20. Nov, 2016

Ins luzernische Mosen am schönen Hallwilersee machten wir uns heute auf um zum Weihnachtsmarkt am Hämikon Berg zu wandern. Gestartet sind wir direkt bei der Bahnstation und folgten dort der Markierung zum See. Erst am Seeufer entlang und dann durch das Naturjuwel Altmooser Riet gelangten wir in die beschauliche Ortschaft Aesch. Der Strasse folgend erreichten wir den Müliwald, wo uns der schöne und schmale Wanderweg ins wunderbare Naturschutzgebiet im Gitzitobel führte. Ein kurzer Anstieg im steilen Gelände brachte uns nach Ruedike, wo wir nun an Obstbäumen vorbei über Mettmenschongau nach Oberschongau wanderten. Die tolle Aussicht über die Hügellandschaft bis hin zum Gotthardmassiv und den Berner Alpen war von nun an unsere Begleitung. Eine Forststrasse führte uns gemächlich ansteigend durch den schönen Tannwald zur kleinen Siedlung Oberkirchholz. Durch den Wald des Lindenbergs wanderten wir nun südwärts zum Hämikon Berg, wo wir dem kleinen Weihnachtsmarkt ein Besuch abstatten konnten. Nach einer kleinen Stärkung und einem wärmenden Glühwein machten wir uns wieder auf und folgten der Strasse nach Müswangen. Zwischen den Obstplantagen hindurch brachte uns das Strässchen über Linde und Stockmatt zügig hinunter zum Ortsrand von Hitzkirch. An der Kirche vorbei folgten wir dann der Markierung zur Bahnstation Hitzkirch, wo unsere Wanderung auch sein Ende fand. Schöne Wanderung mit 18 Kilometern mit 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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