Fernwanderung auf dem Stormarnweg

22. Mrz, 2019

Mit der 6. Etappe auf dem Stormarnweg, stand auch somit schon wieder unsere letzte Tour auf diesem Fernwanderweg bevor. Diese Etappe des Stormarnwegs wurde erst später vom Wanderverband Norddeutschlands realisiert und wurde so als Anbindung an die Hansestadt Lübeck komplettiert. Wir machten uns also wieder auf und verliessen nach unserer erholsamen Nacht und dem stärkenden Frühstück das Hotel Stadt Reinfeld wieder. Wir folgten der Strasse zum Bahnhof und wanderten an den Gleisen zum Bahnübergang. Nachdem wir diesen überquert hatten brachte uns die Strasse in südöstlicher Richtung zum Karpfendenkmal an der Lübecker Chaussee. Dies ist eines der Wahrzeichen der Stadt Reinfeld, welches als staatlich anerkannter Erholungsort bekannt ist als die Karpfenstadt. Zu diesem Beinamen kam es, da Mönche damals in der Stadt bis zu 60 Karpfenteiche anlegten, um den Fischbedarf des Klosters decken zu können. Wir folgten dann dem Gehweg neben der viel befahrenen Lübecker Chaussee nach Stubbendorf. Wir konnten nun beim Fussgängerübergang die Bundestrasse sicher überqueren und zweigten in das Quartier von Wesenberg ein. Das Strässchen brachte uns in südlicher Richtung und kamen nach und nach aus dem Stadtgebiet hinaus. Wir erreichten durch die Felder den Hof Redderschmiede und konnten ziemlich bald danach die mächtig wirkende Autobahnbrücke unterqueren. Die Hauptstrasse führte uns nun quer durch den beschaulichen Ort Gross Wesenbergs, welche wir dann am südlichen Ende wieder verliessen. Die Baumallee begleitete uns zur Brücke über die Trave. Nach der Kirche von Klein Wesenberg, welche sich uns imposan auf dem Kirchenhügel präsentierte, zweigten wir von der Kreisstrasse wieder weg und wanderten am Kirchberg wieder in naturnahes Gebiet hinaus. Bald ging das Strässchen wieder in einen Naturweg über und gelangten über Radberg in die Reeckerheide. Das Strässchen, welches uns dabei durch die Felder führte, war von zahlreichen Bäumen und Gebüsch gesäumt. Wir erreichten den Bahnübergang, welcher uns in das Ortschäftchen Reecke hinüberbrachte. Am Denkmal, einer aus Ziegeln gemauerte Säule zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges, zogen wir vorbei und wanderten vorerst in östliche Richtung. Beim Gehöft Rennsahl schwenkten wir ins Travetal ab und folgten dem Naturweg durch den schönen Auenwald. Nachdem wir den Schäfergraben überquert hatten, verliessen wir das wunderschöne Wegstück wieder und betraten schon bald wieder asphaltierten Untergrund. Wir folgten der Kreisstrasse ein Stück weit durch die Siedlung Moisling und zogen danach durch das Reusskamp-Quartier hinunter zum Bahntrassee. Der Fussweg führte uns nun durch Wald und immer etwas eintönig an den Schutzwänden der Bahn-Geleisen entlang, bis wir kurz nach dem Katholischen Kindergarten St. Franziskus wir ins Stadtgebiet abzweigen mussten. Wir folgten also wiedermal einer breiten Strasse, konnten aber schon bald wieder auf einen Fussweglein einbiegen, welches uns ans Ufer des Trave-Kanal brachte. Wir bewegten uns nun auf der sogenannten Alten Salzstrasse, welche uns auf breitem Wege am Ufer des Kanals in Richtung Lübeck begleitete. Über die Treidelwegbrücke überquerten wir die Trave, welche sich hier mit dem Trave-Kanal vereinigt und wanderten weiterhin dem Ufer entlang. Unter der Eisbahngeleisen hindurch erreichten wir die Häuschen des Kleingartenvereins Travetals. Wir zogen an den unzähligen Gärtchen vorbei, wobei sich uns viele der Gartenhäuschen im verwahrlosten und trostlosem Zustand präsentierten. Eine Brücke brachte uns über den Alten Travearm , wo sich auf dem Inselchen noch die letzten Häuser des Kleingartenvereins befanden. Kurz nachdem wir wieder Festland betreten hatten, mussten wir das Ufer verlassen, um auf der Bundestrasse den Fluss überqueren zu können. Wir gelangten danach zum Stadtgraben, welchem wir fortan nun in die Innenstadt folgen konnten. Schon bald standen wir vor unserem Ziel, dem Holstentor in Lübeck. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Lübecker Stadtbefestigung und ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks. So wanderten wir schliesslich über den Holstenplatz und durch das berühmte Stadttor hindurch und beendeten unsere Fernwanderung auf dem Stormarnweg. Tolle Schlussetappe mit 19.5 Kilo

 
21. Mrz, 2019

Nach der gestrigen langen Tagesetappe konnten wir es wieder mal ruhiger angehen lassen, da heute nur gerade 12 Kilometer auf unserem Programm standen. Also machten wir uns nicht allzu früh auf und zogen nach dem Frühstück im Hotel Wiggers wieder los, um die 5. Etappe auf dem Stornmarnweg zu erwandern. Über die Besttorstrasse gelangten wir wieder zur Trave, welche wir dann zweimal über eine Fussgängerbrücke querten, um zurück auf unseren Fernwanderweg zu gelangen. Wir zweigten dann in den Travewanderweg ein, welcher uns die nächste Zeit am Ufer der Trave weiterführen soll. Nachdem wir die Bundesstrasse und die Eisbahnline unterschritten hatten, folgten wir dem Flusslauf und kamen so immer mehr aus dem Stadtgebiet heraus. Wir tauchten alsbald in ein Wäldchen ein, welches wieder zum Flora- und Fauna Habitat Gebiet Travetal angehört und folgten den Windungen des Flusses. Wir unterquerten abermals eine Bahnlinie und betraten offenes Gelände. Auf der anderen Uferseite konnten wir so die Ortschaft Sehmersdorf erblicken und wanderten an dieser weiterhin auf dem Travewanderweg vorbei. Beim Altarm der Trave verliessen wir das Ufer und schlugen unseren Weg in nördlicher Richtung ein. Wir erreichten die befahrene Bundesstrasse, welche wir mit grosser Vorsicht und zügig überschritten, um in den Forst Kneeden zu gelangen. Eine Brücke brachte uns über die Geleise der Eisenbahnlinie und wir wanderten fortan durch den Wald der Kneeden. Nachdem wir den Wald wieder verlassen hatten, durchwanderten wir auf schmalem Wiesenpfad ein Tälchen, welches vom Travezufluss Schoraatsbek durchflossen wird und erreichten so sie südlichen Häusern von Steinfeld. Dort folgten wir der Strasse und wanderten an den künstlich angelegten Teichen vorbei zum Gehöft der Hohenkamp. Wir zweigten in den Steinfelder Wanderweg ein, welcher uns zunächst auf Hartbelag begleitete, bevor dieser gegen Osten in einen schmaleren Pfad überging. Wir kamen so in den Wald des Steinkampholzes hinein und folgten dort der Forststrasse durch den Staatsforst Reinfeld. Kurz nachdem wir den Bachlauf der Wiebek passiert hatten, verliessen wir den Wald wieder und gelangten über die Felder zum Hof Dröhnhorst. Der Feldweg ging dort wieder zu einem Asphaltsträsschen über und wir folgten dessen Verlauf am Naturidyll des Messingschlägerteiches entlang. Wir erreichten schon bald den Stadtrand der Karpfenstadt Reinfeld und zweigten in die breite Steindörferstrasse ein. Diese führte uns zwischen den beiden Feuchtgebieten des Hausgrabens und des Schwarzenteichs hindurch. Wir konnten so der Alten Klostermauer folgen, welche die Nordgrenze des Klosterbezirks markierte. Die Klostermauer ist eines der wenigen Überreste des Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert. Bei einem Dammbruch des Herrenteichs im Jahre 1635 wurde die Klosterkirche unterspült und musste abgetragen werden. Die Landstrasse brachte uns an die Seepromenade Reinfeld und konnten dieser nun ein Stück weit dem Herrenteich entlang folgen. Wir überquerten die Landstrasse um zum Kirchensteig zu gelangen und wanderten zur denkmalgeschützten einschiffigen Backstein-Kirche aus dem Jahre 1636. Seit 1940 trägt die Kirche den Namen von Matthias Claudius, der 1740 im Reinfelder Pastorat geboren wurde. Seine heutige Bekanntheit ist vor allem, durch sein Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ zurückzuführen. Durch das Zentrum des Ortes folgten wir der Strasse und wir hatten unsere Unterkunft, das Hotel Stadt Reinfeld erreicht. Schöne Tour mit 12 Kilometern in 3 Stunden Gehzeit. Insgesamt 50 Höhenmeter aufwärts.

20. Mrz, 2019

Heute stand mit der 4. Etappe auch deren Längste des Stormanwegs auf dem Programm und wir verliessen deshalb zur frühen Morgenstunde unsere Unterkunft Papendoor in Bargteheide. Über die Lindenstrasse und der Alten Landstrasse erreichten wir schon ziemlich bald wieder unseren Fernwanderweg und gelangten nach dem Wegstück Am Bargfeld zum Stadtrand hin. Wir zweigten in westliche Richtung ab und mündeten nach Überquerung des Westrings in weitgehend landwirtschaftlich genutztes Gebiet ein. Ein Wirtschaftsweg brachte uns durch die weiten Felder und gelangten so an die Kreisstrasse nach Jersbek, welcher wir auf dem Radweg folgen konnten. Etwas vor dem Ort Jersbek befand sich dann der restaurierte Eiskeller, der durch sein uriges Aussehen auch gleich ein richtiger Hingucker war. Es wird vermutet, dass er um 1736 gebaut wurde, um dann 200 Jahre lang für die Kühlung von Fleisch und Milchprodukten genutzt zu werden. Wir erreichten kurz danach die Reste einer grosszügigen Gartenanlage. Der in seiner Grundstruktur erhaltene Barockgarten des 18. Jahrhunderts gehörte einst zu den bedeutendsten Anlagen dieser Art in Schleswig-Holstein und ist als Natur- und Kulturdenkmal für Besucher geöffnet. Wir durchschritten diese Anlage in ihrer ganzen Länge und tauchten beim Waldfriedhof in den Jersbeker Forst ein. Schnurgerade führte uns der Forstweg durch den Wald, bis er kurz vor dem Neuen Teich doch noch einen Schwenker machte. Nachdem wir die Waldpartie wieder verlassen hatten, querten wir zügig die Bundestrasse, um auf der anderen Seite weiter in nördliche Richtung wandern zu können. Etwas versteckt fanden wir hier unseren Fussweg, welcher uns durch die Felder zum Bargerhorst führte.  Dort wanderten wir danach wieder am Strassenrand zum Weiler Scheidkate nach Petersfelde im Kreis Segeberg. Wir zweigten dort in einen Wirtschaftlsweg zu den Sülfelder Tannen ab. Wir wanderten auf einem Strässchen zwischen der Sülfelder Weide und dem Waldrand, bis unser Weg in den Wald abzweigte. Nachdem wir den Bachlauf der Norderbeste hinter uns gelassen hatten, lagen idyllisch gelegene Teiche direkt vor uns, welche wir auf einem Damm durchwandern konnten. Wir gelangten über die Dorfstrasse den Ort Grabau und wanderten am Ehrendenkmal vorbei, wo es auch schon bald wieder aus dem Ortschäftchen hinaus ging. Der Stormarnweg führte uns weiter Richtung Norden, wir durchquerten so den Weiler Söhren und streiften anschliessend den Ortsrand Vinziers. Wir bewegten uns nun auch auf dem Jakobsweg, welcher uns am Waldrand des Forstes Lüttwohld entlang nach Travenbrück brachte. An der kleinen modernen Martin-Luther-Kirche aus dem Jahre 1961 ging es vorbei und wir folgten weiterhin dem Waldverlauf. Die Strasse brachte uns dabei in den Weiler Tralau und bogen in deren Mitte in das Strässchen mit dem Namen Wiesenweg ein. Nachdem wir die Autobahn unterquert hatten, folgten wir unserem Weg durch die Felder hindurch nach Nütschau. An einem eindrucksvollen Herrenhaus, welches seit einiger Zeit das Benediktinerkloster St. Ansgar beheimatet, zogen wir vorbei und umwanderten das Klostergelände auf der Westseite. Wir betraten nun das wunderbare Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Travetal und erreichten etwas später durch ein beeindruckendes Feuchtbiotop das Flüsschen Trave, welches wir mittels der Grünen Brücke überqueren konnten. Wir wanderten danach hoch zum Gut Altfresenburg mit seinem grossen Karpfenteich.Dieses Gut gehört zu den ältesten Anlagen in Schleswig-Holstein und deren Herrenhaus wurde im klassizistischen Stil im Jahre 1791 erbaut. Hinter dem Gutsgelände brachte uns ein Feldweg durchs Brennermoor zum Königsteich am Stadtrand von Bad Oldesloe. Ein Fussweg führte uns hinunter zum Ufer der Trave, welche wir innert kürzer Zeit gleich zweimal überschreiten konnten. Um zu unserem Hotel Wiggers zu gelangen, wanderten durch die Fussgängerzone in der Stadtmitte hinaus und erreichten an der Bahnhofstrasse dann schliesslich unser Ziel. Lange, aber schöne Wanderung mit 28 Kilometern in 7 Stunden Gehzeit. Insgesamt 62 Höhenmeter aufwärts.

 
19. Mrz, 2019

Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf, um die 3. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff zu nehmen. Wir verliessen das Hotel Am Schloss Ahrensburg und folgten vorerst derselben Strecke des Vortags, um auf unseren Fernwanderweg zurückzukehren. Gleich zu Anfang erwartete uns bereits das erste Highlight unserer heutigen Tour. Das Ahrensburger Schloss, im Renaissancestil am Ende des 16. Jahrhundert erbaut, stand nun plötzlich vor uns. Das Schloss steht auf einer von der Hunnau umflossenen Schlossinsel und gehört mit seinen beherrschenden Ecktürmen zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeit Schleswig- Holsteins. Wir wanderten um den Schlossgraben herum und zweigten kurz nach dem Parkhotel ins kleine Quartier am Hoogestieg ab. Wir folgten nun den Fusswegen und Anliegerstrassen in nördlicher Richtung durch die Wohnsiedlungen des Gartenholz und konnten danach auf einer Brücke die Bahnlinie überqueren. Die Strasse brachte uns durch das Industriegebiet Beimoor hindurch und wir erreichten so ein Wäldchen mit einem kleinen Weiher. Es ging nun ein kurzes Stück entlang des Bächlein Strusbek, bevor wir ins Strässchen in der sogenannten Ewigen Heide einbiegen konnten. Wir gelangten so zu einer viel befahrenen Landstrasse, welcher wir aber glücklicherweise auf einem Radweg folgen durften. Beim Wanderparkplatz verliessen wir die Verkehrsader und zweigten dort in den Forst Tiergarten ein. Ziemlich in der Mitte des Beimoorwaldes mussten wir unsere Richtung von Ost auf Nord wechseln und wanderten fortan auf dem Beimoorweg weiter. Als wir den Wald wieder verliessen, folgten wir dem Grosshansdorfer Weg durch die weiten Felder bis zu einer Kreisstrasse im Hammoor. Das Weglein Grote Loh brachte uns etwas abseits der Strasse zum Aktivhof Eichlohe, wo wir nach der Überquerung der Kreisstrasse in ein Asphaltsträsschen abbiegen konnten. In schier endlosen Windungen brachte uns der sehr eintönig wirkende Weg ohne grosse Aussicht über Feld- und Weidegebiet zum Rande des Gewerbegebietes von Bargteheide. Wir konnten dieses Gebiet grosszügig  durch eine Idylle mit kleinen Weihern und Bäche bis zum Südring umwandern. Wir zweigten kurze Zeit danach in der Bornberg-Siedlung in einen Fussweg ein und folgten diesem durch das beschauliche Quartier. Eine Fussgängerbrücke brachte uns nun abermals über den Südring und wanderten so zum Fusse Bornberges. Der kleine Abstecher auf den 59 Meter hohen Aussichtshügel liessen wir uns nicht nehmen und wanderten kurzerhand hinauf. Ein Gedenkstein ziert den Gipel auf dem Bornberg, welcher um 1914 aufgestellt wurde. Er erinnert an Ernst Wuth (1844 - 1908), den ersten Amtsvorsteher in Bargteheide, nachdem der Amtsbezirk Bargteheide 1888 gebildet worden war. Wieder zurück auf dem Stormarnweg wanderten wir durch eine schöne Parkanlage und erreichten so den Stadtrand von Bargteheide. Beim Gymnasium Eckhorst verliessen wir unseren Weitwanderweg und folgten der Hamburgerstrasse hinein in die Stadt.  Wir erreichten unsere Unterkunft, das Hotel Papendoor, wo wir unsere heutige Etappe dann auch wieder beenden konnten. Tolle Tour mit 17 Kilometern in 4.5 Stunden Wanderzeit. Insgesamt 20 Höhenmeter aufwärts.

 
18. Mrz, 2019

Der Bus brachte uns nach der Übernachtung in Lütjensee wieder zurück nach Grossensee, wo wir unsere 2. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff nehmen konnten. Wir folgten dem gleichen Weg vom Vortag zurück und zweigten bei der Kreuzung Petersweg wieder in unseren Fernwanderweg ein. Nach dem Campingplatz erreichten wir die südliche Badestelle des Grossensees und wandertenin Ufernähe über die Seestrasse weiter. Etwas nach dem Restaurant Strandhus zweigten wir auf dem breiten Waldweg in den Forst Karnap ein. Dieser führte uns nun in nordöstlicher Richtung durch den Wald. Kurz nach den zwei grossen Weihern verliessen wir den breiten Weg, um in einen schmaleren Pfad einzubiegen. Wir erreichten so das Ufer des Gossensees, an welchem wir nun für die nächste Zeit entlang wandern konnten. Das Gewässer dieses Sees ist stark kalk- und nährstoffarm, weist aber eine ungewöhnlich artenreiche Vegetation mit zahlreichen gefährdeten Unterwasserpflanzen auf. Hefige Sturmböen und der starke Regen machten es unser weiterkommen am Seeufer nicht leicht, aber wir trotzten diesen Wetterkapriolen erfolgreich und kamen dem Seeende Stück für Stück näher. Nachdem wir den Bachlauf des Stezenbeks überquert hatten, trafen wir schon bald wieder auf ein breiteres Strässchen und erreichten auf dem Strandweg den Nordstrand. Wir hatten nun das nördliche Ende des Grossensee erreicht, das Wetter besserte sich nun wieder und wir folgten dem Strässchen zu einer Landstrasse hin. Nach jener Überquerung führte uns ein matschiger Pfad durch den Wald hinauf, erreichten so ein Forststrässchen, welches uns nun durch den Wald brachte. Nach mehreren Richtungswechseln durch den Forst des Zingelmannsort, streiften wir am Waldrand ein Quartier der Ortschaft Lütjensee. Eine Ampelanlage ermöglichte uns die befahrene Landstrasse sicher zu überqueren, bevor wir wieder in den Wald hineintreten konnten. Wir folgten dem schönen Weglein durch den Wald des Hainholzes und querten diesen mehr oder weniger in westlicher Richtung. Als wir den Wald des Staatsforstes wieder verliessen, führte uns ein Pfad durch die Schulzewiete direkt auf den südlichen Teil der Ortschaft Hoisdorf hinein. Nach einem kleinen Teich wanderten wir auf der Dorfstrasse bis zum Schullandheim und zweigten dort in ein Fussweg ein. Wir betraten so das Naturschutzgebiet der Hoisdorfer Teiche. Dieses rund 42 Hektar grosse Naturschutzgebiet wurde 1987 als solches ausgewiesen und bietet so zahlreichen Vögeln einen wunderbaren Lebensraum. Wir wanderten durch das schöne Naherholungsgebiet und machten dadurch ein Rechtsbogen um den Grossen Teich herum. Der asphaltierte Moorweg brachte uns dann auf der Ostseite von Achtern Diek in ein Wäldchen hinein. Nach der Seniorenresidenz Lichtensee erreichten wir die Landstrasse, welcher wir in den Ortsteil Schlierenplack folgten. Ein kleiner Zuweg brachte uns durch die unzählige Quartiergärten hindurch, wo wir schliesslich wieder auf ein Wäldchen stiessen. Über eine Brücke querten wir die Autobahn und wanderten danach über die 66 Meter hohe Erhebung des Eilberges. Das Forsträsschen endete schon bald darauf und wir mussten unsere Wanderfüsse bereits wieder auf der Landstrasse bewegen. Dieser konnten wir nun durch das Städtchen Grosshansdorf hindurch folgen, wo wir uns spontan für einen Zwischenhalt in einem Café entschieden. Nach der kleinen Stärkung und dem wärmenden Kaffee machten wir uns wieder auf zweigten beim Wöhrendamm in Richtung Mühlenteich ab. Der Wanderpfad brachte uns durch das lauschige Naturidyll und konnten etwas später in den Pinnberg einbiegen. Wir tauchten bald darauf in den Eilshorster Wald ein, wo uns erst ein schönes Waldweglein und später ein Wirtschaftsweg erwartete. Ein Tunnel führte uns unter der Umgehungsstrasse hindurch und wir betraten das Naturschutzgebiet der Ammersberk-Niederungen. Der kleine Lauf des Hopfenbaches, welcher später zur Hunnau überging, leitete uns durch die schöne Natur. Wir unterschritten die Bahnlinie und verliessen etwas danach den Stormarnweg. Am Kriegerdenkmal vorbei gelangten wir in die Stadt Ahrensburg, wo wir beim Hotel Am Schloss Ahrensburg unsere Etappe beenden konnten. Schöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 45 Höhenmeter aufwärts.