Fernwanderung auf dem Stormarnweg

22. Mrz, 2019
Am Freitag, 22.03.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!
 
21. Mrz, 2019
Am Donnerstag, 21.03.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!
 
20. Mrz, 2019

Heute stand mit der 4. Etappe auch deren Längste des Stormanwegs auf dem Programm und wir verliessen deshalb zur frühen Morgenstunde unsere Unterkunft Papendoor in Bargteheide. Über die Lindenstrasse und der Alten Landstrasse erreichten wir schon ziemlich bald wieder unseren Fernwanderweg und gelangten nach dem Wegstück Am Bargfeld zum Stadtrand hin. Wir zweigten in westliche Richtung ab und mündeten nach Überquerung des Westrings in weitgehend landwirtschaftlich genutztes Gebiet ein. Ein Wirtschaftsweg brachte uns durch die weiten Felder und gelangten so an die Kreisstrasse nach Jersbek, welcher wir auf dem Radweg folgen konnten. Etwas vor dem Ort Jersbek befand sich dann der restaurierte Eiskeller, der durch sein uriges Aussehen auch gleich ein richtiger Hingucker war. Es wird vermutet, dass er um 1736 gebaut wurde, um dann 200 Jahre lang für die Kühlung von Fleisch und Milchprodukten genutzt zu werden. Wir erreichten kurz danach die Reste einer grosszügigen Gartenanlage. Der in seiner Grundstruktur erhaltene Barockgarten des 18. Jahrhunderts gehörte einst zu den bedeutendsten Anlagen dieser Art in Schleswig-Holstein und ist als Natur- und Kulturdenkmal für Besucher geöffnet. Wir durchschritten diese Anlage in ihrer ganzen Länge und tauchten beim Waldfriedhof in den Jersbeker Forst ein. Schnurgerade führte uns der Forstweg durch den Wald, bis er kurz vor dem Neuen Teich doch noch einen Schwenker machte. Nachdem wir die Waldpartie wieder verlassen hatten, querten wir zügig die Bundestrasse, um auf der anderen Seite weiter in nördliche Richtung wandern zu können. Etwas versteckt fanden wir hier unseren Fussweg, welcher uns durch die Felder zum Bargerhorst führte.  Dort wanderten wir danach wieder am Strassenrand zum Weiler Scheidkate nach Petersfelde im Kreis Segeberg. Wir zweigten dort in einen Wirtschaftlsweg zu den Sülfelder Tannen ab. Wir wanderten auf einem Strässchen zwischen der Sülfelder Weide und dem Waldrand, bis unser Weg in den Wald abzweigte. Nachdem wir den Bachlauf der Norderbeste hinter uns gelassen hatten, lagen idyllisch gelegene Teiche direkt vor uns, welche wir auf einem Damm durchwandern konnten. Wir gelangten über die Dorfstrasse den Ort Grabau und wanderten am Ehrendenkmal vorbei, wo es auch schon bald wieder aus dem Ortschäftchen hinaus ging. Der Stormarnweg führte uns weiter Richtung Norden, wir durchquerten so den Weiler Söhren und streiften anschliessend den Ortsrand Vinziers. Wir bewegten uns nun auch auf dem Jakobsweg, welcher uns am Waldrand des Forstes Lüttwohld entlang nach Travenbrück brachte. An der kleinen modernen Martin-Luther-Kirche aus dem Jahre 1961 ging es vorbei und wir folgten weiterhin dem Waldverlauf. Die Strasse brachte uns dabei in den Weiler Tralau und bogen in deren Mitte in das Strässchen mit dem Namen Wiesenweg ein. Nachdem wir die Autobahn unterquert hatten, folgten wir unserem Weg durch die Felder hindurch nach Nütschau. An einem eindrucksvollen Herrenhaus, welches seit einiger Zeit das Benediktinerkloster St. Ansgar beheimatet, zogen wir vorbei und umwanderten das Klostergelände auf der Westseite. Wir betraten nun das wunderbare Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Travetal und erreichten etwas später durch ein beeindruckendes Feuchtbiotop das Flüsschen Trave, welches wir mittels der Grünen Brücke überqueren konnten. Wir wanderten danach hoch zum Gut Altfresenburg mit seinem grossen Karpfenteich.Dieses Gut gehört zu den ältesten Anlagen in Schleswig-Holstein und deren Herrenhaus wurde im klassizistischen Stil im Jahre 1791 erbaut. Hinter dem Gutsgelände brachte uns ein Feldweg durchs Brennermoor zum Königsteich am Stadtrand von Bad Oldesloe. Ein Fussweg führte uns hinunter zum Ufer der Trave, welche wir innert kürzer Zeit gleich zweimal überschreiten konnten. Um zu unserem Hotel Wiggers zu gelangen, wanderten durch die Fussgängerzone in der Stadtmitte hinaus und erreichten an der Bahnhofstrasse dann schliesslich unser Ziel. Lange, aber schöne Wanderung mit 28 Kilometern in 7 Stunden Gehzeit. Insgesamt 62 Höhenmeter aufwärts.

 
19. Mrz, 2019

Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf, um die 3. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff zu nehmen. Wir verliessen das Hotel Am Schloss Ahrensburg und folgten vorerst derselben Strecke des Vortags, um auf unseren Fernwanderweg zurückzukehren. Gleich zu Anfang erwartete uns bereits das erste Highlight unserer heutigen Tour. Das Ahrensburger Schloss, im Renaissancestil am Ende des 16. Jahrhundert erbaut, stand nun plötzlich vor uns. Das Schloss steht auf einer von der Hunnau umflossenen Schlossinsel und gehört mit seinen beherrschenden Ecktürmen zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeit Schleswig- Holsteins. Wir wanderten um den Schlossgraben herum und zweigten kurz nach dem Parkhotel ins kleine Quartier am Hoogestieg ab. Wir folgten nun den Fusswegen und Anliegerstrassen in nördlicher Richtung durch die Wohnsiedlungen des Gartenholz und konnten danach auf einer Brücke die Bahnlinie überqueren. Die Strasse brachte uns durch das Industriegebiet Beimoor hindurch und wir erreichten so ein Wäldchen mit einem kleinen Weiher. Es ging nun ein kurzes Stück entlang des Bächlein Strusbek, bevor wir ins Strässchen in der sogenannten Ewigen Heide einbiegen konnten. Wir gelangten so zu einer viel befahrenen Landstrasse, welcher wir aber glücklicherweise auf einem Radweg folgen durften. Beim Wanderparkplatz verliessen wir die Verkehrsader und zweigten dort in den Forst Tiergarten ein. Ziemlich in der Mitte des Beimoorwaldes mussten wir unsere Richtung von Ost auf Nord wechseln und wanderten fortan auf dem Beimoorweg weiter. Als wir den Wald wieder verliessen, folgten wir dem Grosshansdorfer Weg durch die weiten Felder bis zu einer Kreisstrasse im Hammoor. Das Weglein Grote Loh brachte uns etwas abseits der Strasse zum Aktivhof Eichlohe, wo wir nach der Überquerung der Kreisstrasse in ein Asphaltsträsschen abbiegen konnten. In schier endlosen Windungen brachte uns der sehr eintönig wirkende Weg ohne grosse Aussicht über Feld- und Weidegebiet zum Rande des Gewerbegebietes von Bargteheide. Wir konnten dieses Gebiet grosszügig  durch eine Idylle mit kleinen Weihern und Bäche bis zum Südring umwandern. Wir zweigten kurze Zeit danach in der Bornberg-Siedlung in einen Fussweg ein und folgten diesem durch das beschauliche Quartier. Eine Fussgängerbrücke brachte uns nun abermals über den Südring und wanderten so zum Fusse Bornberges. Der kleine Abstecher auf den 59 Meter hohen Aussichtshügel liessen wir uns nicht nehmen und wanderten kurzerhand hinauf. Ein Gedenkstein ziert den Gipel auf dem Bornberg, welcher um 1914 aufgestellt wurde. Er erinnert an Ernst Wuth (1844 - 1908), den ersten Amtsvorsteher in Bargteheide, nachdem der Amtsbezirk Bargteheide 1888 gebildet worden war. Wieder zurück auf dem Stormarnweg wanderten wir durch eine schöne Parkanlage und erreichten so den Stadtrand von Bargteheide. Beim Gymnasium Eckhorst verliessen wir unseren Weitwanderweg und folgten der Hamburgerstrasse hinein in die Stadt.  Wir erreichten unsere Unterkunft, das Hotel Papendoor, wo wir unsere heutige Etappe dann auch wieder beenden konnten. Tolle Tour mit 17 Kilometern in 4.5 Stunden Wanderzeit. Insgesamt 20 Höhenmeter aufwärts.

 
18. Mrz, 2019

Der Bus brachte uns nach der Übernachtung in Lütjensee wieder zurück nach Grossensee, wo wir unsere 2. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff nehmen konnten. Wir folgten dem gleichen Weg vom Vortag zurück und zweigten bei der Kreuzung Petersweg wieder in unseren Fernwanderweg ein. Nach dem Campingplatz erreichten wir die südliche Badestelle des Grossensees und wandertenin Ufernähe über die Seestrasse weiter. Etwas nach dem Restaurant Strandhus zweigten wir auf dem breiten Waldweg in den Forst Karnap ein. Dieser führte uns nun in nordöstlicher Richtung durch den Wald. Kurz nach den zwei grossen Weihern verliessen wir den breiten Weg, um in einen schmaleren Pfad einzubiegen. Wir erreichten so das Ufer des Gossensees, an welchem wir nun für die nächste Zeit entlang wandern konnten. Das Gewässer dieses Sees ist stark kalk- und nährstoffarm, weist aber eine ungewöhnlich artenreiche Vegetation mit zahlreichen gefährdeten Unterwasserpflanzen auf. Hefige Sturmböen und der starke Regen machten es unser weiterkommen am Seeufer nicht leicht, aber wir trotzten diesen Wetterkapriolen erfolgreich und kamen dem Seeende Stück für Stück näher. Nachdem wir den Bachlauf des Stezenbeks überquert hatten, trafen wir schon bald wieder auf ein breiteres Strässchen und erreichten auf dem Strandweg den Nordstrand. Wir hatten nun das nördliche Ende des Grossensee erreicht, das Wetter besserte sich nun wieder und wir folgten dem Strässchen zu einer Landstrasse hin. Nach jener Überquerung führte uns ein matschiger Pfad durch den Wald hinauf, erreichten so ein Forststrässchen, welches uns nun durch den Wald brachte. Nach mehreren Richtungswechseln durch den Forst des Zingelmannsort, streiften wir am Waldrand ein Quartier der Ortschaft Lütjensee. Eine Ampelanlage ermöglichte uns die befahrene Landstrasse sicher zu überqueren, bevor wir wieder in den Wald hineintreten konnten. Wir folgten dem schönen Weglein durch den Wald des Hainholzes und querten diesen mehr oder weniger in westlicher Richtung. Als wir den Wald des Staatsforstes wieder verliessen, führte uns ein Pfad durch die Schulzewiete direkt auf den südlichen Teil der Ortschaft Hoisdorf hinein. Nach einem kleinen Teich wanderten wir auf der Dorfstrasse bis zum Schullandheim und zweigten dort in ein Fussweg ein. Wir betraten so das Naturschutzgebiet der Hoisdorfer Teiche. Dieses rund 42 Hektar grosse Naturschutzgebiet wurde 1987 als solches ausgewiesen und bietet so zahlreichen Vögeln einen wunderbaren Lebensraum. Wir wanderten durch das schöne Naherholungsgebiet und machten dadurch ein Rechtsbogen um den Grossen Teich herum. Der asphaltierte Moorweg brachte uns dann auf der Ostseite von Achtern Diek in ein Wäldchen hinein. Nach der Seniorenresidenz Lichtensee erreichten wir die Landstrasse, welcher wir in den Ortsteil Schlierenplack folgten. Ein kleiner Zuweg brachte uns durch die unzählige Quartiergärten hindurch, wo wir schliesslich wieder auf ein Wäldchen stiessen. Über eine Brücke querten wir die Autobahn und wanderten danach über die 66 Meter hohe Erhebung des Eilberges. Das Forsträsschen endete schon bald darauf und wir mussten unsere Wanderfüsse bereits wieder auf der Landstrasse bewegen. Dieser konnten wir nun durch das Städtchen Grosshansdorf hindurch folgen, wo wir uns spontan für einen Zwischenhalt in einem Café entschieden. Nach der kleinen Stärkung und dem wärmenden Kaffee machten wir uns wieder auf zweigten beim Wöhrendamm in Richtung Mühlenteich ab. Der Wanderpfad brachte uns durch das lauschige Naturidyll und konnten etwas später in den Pinnberg einbiegen. Wir tauchten bald darauf in den Eilshorster Wald ein, wo uns erst ein schönes Waldweglein und später ein Wirtschaftsweg erwartete. Ein Tunnel führte uns unter der Umgehungsstrasse hindurch und wir betraten das Naturschutzgebiet der Ammersberk-Niederungen. Der kleine Lauf des Hopfenbaches, welcher später zur Hunnau überging, leitete uns durch die schöne Natur. Wir unterschritten die Bahnlinie und verliessen etwas danach den Stormarnweg. Am Kriegerdenkmal vorbei gelangten wir in die Stadt Ahrensburg, wo wir beim Hotel Am Schloss Ahrensburg unsere Etappe beenden konnten. Schöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 45 Höhenmeter aufwärts.