18. Mrz, 2019

Stormarnweg 2: Grossensee - Ahrensburg

Der Bus brachte uns nach der Übernachtung in Lütjensee wieder zurück nach Grossensee, wo wir unsere 2. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff nehmen konnten. Wir folgten dem gleichen Weg vom Vortag zurück und zweigten bei der Kreuzung Petersweg wieder in unseren Fernwanderweg ein. Nach dem Campingplatz erreichten wir die südliche Badestelle des Grossensees und wandertenin Ufernähe über die Seestrasse weiter. Etwas nach dem Restaurant Strandhus zweigten wir auf dem breiten Waldweg in den Forst Karnap ein. Dieser führte uns nun in nordöstlicher Richtung durch den Wald. Kurz nach den zwei grossen Weihern verliessen wir den breiten Weg, um in einen schmaleren Pfad einzubiegen. Wir erreichten so das Ufer des Gossensees, an welchem wir nun für die nächste Zeit entlang wandern konnten. Das Gewässer dieses Sees ist stark kalk- und nährstoffarm, weist aber eine ungewöhnlich artenreiche Vegetation mit zahlreichen gefährdeten Unterwasserpflanzen auf. Hefige Sturmböen und der starke Regen machten es unser weiterkommen am Seeufer nicht leicht, aber wir trotzten diesen Wetterkapriolen erfolgreich und kamen dem Seeende Stück für Stück näher. Nachdem wir den Bachlauf des Stezenbeks überquert hatten, trafen wir schon bald wieder auf ein breiteres Strässchen und erreichten auf dem Strandweg den Nordstrand. Wir hatten nun das nördliche Ende des Grossensee erreicht, das Wetter besserte sich nun wieder und wir folgten dem Strässchen zu einer Landstrasse hin. Nach jener Überquerung führte uns ein matschiger Pfad durch den Wald hinauf, erreichten so ein Forststrässchen, welches uns nun durch den Wald brachte. Nach mehreren Richtungswechseln durch den Forst des Zingelmannsort, streiften wir am Waldrand ein Quartier der Ortschaft Lütjensee. Eine Ampelanlage ermöglichte uns die befahrene Landstrasse sicher zu überqueren, bevor wir wieder in den Wald hineintreten konnten. Wir folgten dem schönen Weglein durch den Wald des Hainholzes und querten diesen mehr oder weniger in westlicher Richtung. Als wir den Wald des Staatsforstes wieder verliessen, führte uns ein Pfad durch die Schulzewiete direkt auf den südlichen Teil der Ortschaft Hoisdorf hinein. Nach einem kleinen Teich wanderten wir auf der Dorfstrasse bis zum Schullandheim und zweigten dort in ein Fussweg ein. Wir betraten so das Naturschutzgebiet der Hoisdorfer Teiche. Dieses rund 42 Hektar grosse Naturschutzgebiet wurde 1987 als solches ausgewiesen und bietet so zahlreichen Vögeln einen wunderbaren Lebensraum. Wir wanderten durch das schöne Naherholungsgebiet und machten dadurch ein Rechtsbogen um den Grossen Teich herum. Der asphaltierte Moorweg brachte uns dann auf der Ostseite von Achtern Diek in ein Wäldchen hinein. Nach der Seniorenresidenz Lichtensee erreichten wir die Landstrasse, welcher wir in den Ortsteil Schlierenplack folgten. Ein kleiner Zuweg brachte uns durch die unzählige Quartiergärten hindurch, wo wir schliesslich wieder auf ein Wäldchen stiessen. Über eine Brücke querten wir die Autobahn und wanderten danach über die 66 Meter hohe Erhebung des Eilberges. Das Forsträsschen endete schon bald darauf und wir mussten unsere Wanderfüsse bereits wieder auf der Landstrasse bewegen. Dieser konnten wir nun durch das Städtchen Grosshansdorf hindurch folgen, wo wir uns spontan für einen Zwischenhalt in einem Café entschieden. Nach der kleinen Stärkung und dem wärmenden Kaffee machten wir uns wieder auf zweigten beim Wöhrendamm in Richtung Mühlenteich ab. Der Wanderpfad brachte uns durch das lauschige Naturidyll und konnten etwas später in den Pinnberg einbiegen. Wir tauchten bald darauf in den Eilshorster Wald ein, wo uns erst ein schönes Waldweglein und später ein Wirtschaftsweg erwartete. Ein Tunnel führte uns unter der Umgehungsstrasse hindurch und wir betraten das Naturschutzgebiet der Ammersberk-Niederungen. Der kleine Lauf des Hopfenbaches, welcher später zur Hunnau überging, leitete uns durch die schöne Natur. Wir unterschritten die Bahnlinie und verliessen etwas danach den Stormarnweg. Am Kriegerdenkmal vorbei gelangten wir in die Stadt Ahrensburg, wo wir beim Hotel Am Schloss Ahrensburg unsere Etappe beenden konnten. Schöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 45 Höhenmeter aufwärts.