19. Mrz, 2019

Stormarnweg 3: Ahrensburg - Bargteheide

Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf, um die 3. Etappe auf dem Stormarnweg in Angriff zu nehmen. Wir verliessen das Hotel Am Schloss Ahrensburg und folgten vorerst derselben Strecke des Vortags, um auf unseren Fernwanderweg zurückzukehren. Gleich zu Anfang erwartete uns bereits das erste Highlight unserer heutigen Tour. Das Ahrensburger Schloss, im Renaissancestil am Ende des 16. Jahrhundert erbaut, stand nun plötzlich vor uns. Das Schloss steht auf einer von der Hunnau umflossenen Schlossinsel und gehört mit seinen beherrschenden Ecktürmen zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeit Schleswig- Holsteins. Wir wanderten um den Schlossgraben herum und zweigten kurz nach dem Parkhotel ins kleine Quartier am Hoogestieg ab. Wir folgten nun den Fusswegen und Anliegerstrassen in nördlicher Richtung durch die Wohnsiedlungen des Gartenholz und konnten danach auf einer Brücke die Bahnlinie überqueren. Die Strasse brachte uns durch das Industriegebiet Beimoor hindurch und wir erreichten so ein Wäldchen mit einem kleinen Weiher. Es ging nun ein kurzes Stück entlang des Bächlein Strusbek, bevor wir ins Strässchen in der sogenannten Ewigen Heide einbiegen konnten. Wir gelangten so zu einer viel befahrenen Landstrasse, welcher wir aber glücklicherweise auf einem Radweg folgen durften. Beim Wanderparkplatz verliessen wir die Verkehrsader und zweigten dort in den Forst Tiergarten ein. Ziemlich in der Mitte des Beimoorwaldes mussten wir unsere Richtung von Ost auf Nord wechseln und wanderten fortan auf dem Beimoorweg weiter. Als wir den Wald wieder verliessen, folgten wir dem Grosshansdorfer Weg durch die weiten Felder bis zu einer Kreisstrasse im Hammoor. Das Weglein Grote Loh brachte uns etwas abseits der Strasse zum Aktivhof Eichlohe, wo wir nach der Überquerung der Kreisstrasse in ein Asphaltsträsschen abbiegen konnten. In schier endlosen Windungen brachte uns der sehr eintönig wirkende Weg ohne grosse Aussicht über Feld- und Weidegebiet zum Rande des Gewerbegebietes von Bargteheide. Wir konnten dieses Gebiet grosszügig  durch eine Idylle mit kleinen Weihern und Bäche bis zum Südring umwandern. Wir zweigten kurze Zeit danach in der Bornberg-Siedlung in einen Fussweg ein und folgten diesem durch das beschauliche Quartier. Eine Fussgängerbrücke brachte uns nun abermals über den Südring und wanderten so zum Fusse Bornberges. Der kleine Abstecher auf den 59 Meter hohen Aussichtshügel liessen wir uns nicht nehmen und wanderten kurzerhand hinauf. Ein Gedenkstein ziert den Gipel auf dem Bornberg, welcher um 1914 aufgestellt wurde. Er erinnert an Ernst Wuth (1844 - 1908), den ersten Amtsvorsteher in Bargteheide, nachdem der Amtsbezirk Bargteheide 1888 gebildet worden war. Wieder zurück auf dem Stormarnweg wanderten wir durch eine schöne Parkanlage und erreichten so den Stadtrand von Bargteheide. Beim Gymnasium Eckhorst verliessen wir unseren Weitwanderweg und folgten der Hamburgerstrasse hinein in die Stadt.  Wir erreichten unsere Unterkunft, das Hotel Papendoor, wo wir unsere heutige Etappe dann auch wieder beenden konnten. Tolle Tour mit 17 Kilometern in 4.5 Stunden Wanderzeit. Insgesamt 20 Höhenmeter aufwärts.