Fernwanderung auf dem Rothaarsteig

26. Sep, 2019

Am Donnerstag, 26.09.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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25. Sep, 2019

Am Mittwoch, 25.09.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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24. Sep, 2019

Am Dienstag, 24.09.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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23. Sep, 2019

Am Montag, 23.09.2019 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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22. Sep, 2019

Die Etappe Nummer 5 auf dem Rothaarsteig stand heute an und wir machten uns nach unserer obligaten morgendlichen Stärkung auf, diese in Angriff zu nehmen. Nachdem wir aus dem Hotel Hubertushöhe ausgecheckt hatten, nahmen wir unseren Weiterweg wieder unter unserer Wanderfüsse. Die Strasse führte uns direkt zur Parkanlage, welche wir dann zum Wäldchen hin querten. Wir wechselten ans andere Ufer des Latropbaches und begannen mit unserem Aufstieg auf die Rothaarkammhöhe. Uns standen nun rund 250 Höhenmeter bevor, welche mal mehr und mal weniger steil zu bewältigen waren. Wir folgten dabei dem Taleinschnitt der Lüttmeckesiepen stetig bergan. Fast am Ende des Tälchens stiessen wir dann auf ein Forststrässchen, auf dem wir uns weiter in die Höhe arbeiteten. Wir erreichten nach und nach Kamm wieder und gelangten zur sogenannten Millionenbank. Es ranken sich hier gleich mehre Geschichten um diese Namensgebung. Eine besagt, dass die Bank ihren Namen aus der Inflationszeit nach dem 1. Weltkrieg verdankt. Hier wurde anscheinend eine Buche gefällt, deren Wert in die Millionen ging. Da das Geld jedoch wertlos war, entschloss man sich, aus diesem Holz eine Bank zu errichten, eben eine Millionenbank. An deren Schutzhütte vereinigten sich übrigens die Tal- und Kammvariante des Rothaarsteigs wieder und wir waren nun wieder auf dem Originalpfad unterwegs. Das Natursträsschen leitete uns weiter westwärts zu einer Stromleitungsschneise, wo wir auf den erst gemächlichen, dann aber ziemlich steil abwärtsführenden Graspfad wechselten. Mit schönem Blick über das Grubental hinweg zum Höhendorf Schanze verloren wir schnell an Höhe. Nach einigen Serpentinen mündete der stufendurchsetzte Weg in ein Forststrässchen ein, welchem wir nun wieder bergauf folgen konnten. Den Markierungen folgend trafen wir nach Waldaustritt auf die Hauptstrasse, der wir auf dem parallel verlaufenden Fussweg zum Waldrand hinwanderten. Auf grasigen Weg querten wir den Südhang des kleine Heidkopfs, bevor wir die ersten Häuser des Ortes Jagdhaus erreichten. Der aussichtsreiche Asphaltweg führte uns sachte abwärts und oberhalb der Ortschaft hinweg. Das sehr schöne Wegstück leitete uns zum Ortseingang und dann in Richtung der schmucken Hubertuskapelle. Kurz davor wechselte unsere Wegführung in einem spitzen Winkel und wir wanderten an einer Weide zum Wald hinauf. Wir folgten nun dem wunderschönen Weg durch die Laubwälder am Nordhang des Rothaarkamms. Nach geraumer Zeit stiessen wir auf einen Forstweg, welchem wir durch den dunklen Nadelwald zur Schutzhütte und Wegverzweigung mit dem klingenden Namen „Trudes Sonnenbank“ hin folgten. Der Forstweg führte uns im Hang weiter und kamen so zur Sombornquelle. Das hier entspringende Bächlein durchfliesst die schönen Wiesentäler des Wittgensteiner Landes und entwässert sich auf ihrem langen Wege über Eder und Weser schliesslich zur Nordsee. In einem Linksbogen entfernten wir uns von der Quelle weg und folgten dem Forstweg zum Potsdamer Platz. Der sachte Anstieg führte uns bald mit eindrucksvoller Aussicht auf die Berge des Wittgensteiner Landes um das Mühlenbachtal herum. Der Rothaarsteig senkte sich zur Schutzhütte am Margaretenstein zu. Dieser Stein zählt zu den ältesten Grenzsteinen aus der Region und stammt aus dem Jahre 1692. Auf deren Nordseite trägt er noch gut sichtbar das Wappen mit dem Kurkölnischen Kreuz. Wir wanderten auf dem Forstweg in Kammnähe durch ein Windwurfgelände und passierten danach ein Feuchtwaldstück. Der leicht wurzlige Weg senkte sich an den moosigen Fichten entlang. Hoch über dem Wiggesiepental und dem Hundemgrund, wurde uns hier ein weiter Blick auf das „Land der 1000 Berge“ geboten. Nach einem kurzen Anstieg auf dem Natursträsschen, senkte sich unser Weg weiter und es erwarteten uns dabei immer wieder schöne Ausblicke ins Land. Der Weg wurde wieder etwas schmäler und wir stiegen im Fichtenwald wieder etwas in die Höhe. Leicht wurzlig wanderten wir schliesslich hinab und kamen am Sendemasten vorbei zur Landstrasse hin. Wir überquerten die Landstrasse nachdem wir dieser ein Stück auf dem parallel verlaufenden Waldweg gefolgt waren und erreichten kurz darauf den Rhein-Weser-Turm. Der Turm steht auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser und bietet von seiner Plattform aus, einen wunderbaren Panoramablick über das südliche Sauerland und das Wittgensteiner Land. Wir beendeten hier unsere heutige Etappe und bezogen unser Zimmer im dazugehörigen Hotel im Rhein-Weser-Turm. Wunderschöne Wanderung mit 17 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 450 Höhenmeter aufwärts

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