Fernwanderung auf dem Alpenpanorama Weg

27. Sep, 2021

Heute stand bereits schon wieder die letzte Tour unserer zweiten Session auf dem Alpenpanorama-Weg auf dem Programm. Nach einer erholsamen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück auf dem Zimmer machten wir uns also wieder auf, um die Etappe 17 anzugehen. Wir verliessen das Bed & Breakfast Bären und zogen durch oberen Dorfteil von Rüeggisberg weg. Die Strasse führte uns leicht aufwärts am Ober Hangenbach vorüber und gelangten an den Rand des Riedstättwaldes. Wir konnten schon bald den Hartbelag verlassen und stiegen auf dem schmalen Waldpfad hinab zum Hof Steini. Erst ein kurzes Stück auf dem Natursträsschen, dann über nasse Wiesen und einem kleinen Bachlauf entlang, erreichten wir dann wieder breitere Wege. Der Alpenpanoramaweg brachte uns so weiter hinab zum Farnernwald, wo es nun auf schmalen und verschlungenen Pfaden weiterging. Wir erreichten den Rossgraben mit dem tief untenliegenden Schwandbach. Den Sandfelsen entlang führte uns nun ein Teersträsschen zur Brücke, welche uns über die Schlucht des Schwarzwassers brachte. Die unter uns liegende breite Uferlandschaft bezauberte uns mit ihrer wildromantischen Ursprünglichkeit. Wir liessen die Schlucht hinter uns und wanderten wieder etwas bergan. Das Strässchen führte uns über die Lichtung des Spilmannswald und konnten dieses dann oben im Wald wieder verlassen. Ein ausgewaschener Hohlweg führte uns nun wieder etwas kräftiger in die Höhe. Oben am Waldrand senkte sich jedoch unser Weg wieder und wanderten auf dem Natursträsschen auf den Hof Hübeli zu. Der Naturweg mündete nun in ein Teersträsschen ein, welchem wir am verschlafenen Örtchen Elisried vorbeiziehen konnten. Bei Schönentannen zweigte unser Weg wieder von der Strasse weg und wanderten nun auf schmalen Wiesenpfad über eine kleine, aber recht aussichtsreiche Erhebung zur Zelgweid hinab. Wechselweise über Strasse und Wanderweg erreichten wir dann die Ortschaft Schwarzenburg. Eingebettet in den Hügeln des Naturpark Gantrisch, zwischen Sense und Schwarzwasser entwickelte sich, dieser doch recht grosse Ort, zu einem wichtigen regionalen Zentrum im Dreieck Bern-Fribourg-Thun. Die Markierungen lotsten uns durch den Ort hinaus, erreichten so den Bahnhof, wo wir uns zu unserem Luxus von einigen schweren Sachen aus dem Rucksack entledigen konnten, da wir hier unser Auto vor 8 Tagen parkiert hatten. Mit leichtem Gepäck gelangten wir so also dann in den oberen Dorfteil zum sehenswerten Schloss Schwarzenburg. Das aus dem 16. Jahrhundert Herrschaftshaus dient seit 430 Jahren der Bezirksverwaltung Schwarzenburg und gilt als Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Wir liessen die letzten Häuser des Ortes hinter uns und wanderten etwas eintönig und lange auf Hartbelag durch die weiten Ackerbaufelder hindurch. Wir mussten also für längere Zeit Hartbelag in Kauf nehmen, aber wir erfreuten uns trotzdem an der Wanderung durch die schöne Hügellandschaft des Gantrischgebietes. Das Guggershörnli war in der Ferne auch schon bereits sichtbar, stellte sich uns das doch als Fast-Tagesziel dar. Bis dahin war es jedoch noch ein Stück und wir liessen so der Strasse nach dann auch den Weiler Eichmatt hinter uns. Bei Schiltberg setzten wir dann unsere Füsse wieder auf natürlichen Belag auf und konnten mit dem finalen Anstieg des Tages beginnen. Auf abwechslungsreichen Kies- und Wiesenwegen führte uns der Alpenpanoramaweg zuerst gemächlich und ab der Siedlung Pfad dann etwas kräftiger bergauf. Nachdem wir den Pfadwald gequert hatten, flachte das Natursträsschen merklich ab und wir gelangten hinauf zum Weiler Wahlenhaus. Wir verliessen nun die Strasse beim Wahlenhausweidli und nahmen nun die letzten 180 schweisstreibenden Höhenmeter aufs Guggershörnli in Angriff. Der wurzlige Pfad führte uns erst ziemlich direkt durch den Wald, dann durch Alpweiden hinauf zum Sattel. Auf dem Grat entlang gelangten wir dann auch zum Felskopf des Guggershörnli. Eine stabile, hölzerne Treppe brachte uns dann hinauf den Nagelfluh-Felskopf, wo wir dann eine prächtige 360-Grad-Aussicht auf die Gantrischkette, Alpengipfel, Schwarzburgerland, Mittelland und Jura geniessen konnten. Der gutausgebaute Wanderweg windete sich erst im Wald hinab, bevor wir über unzählige Holzstufen die Wiese hinunterstiegen. Am Hang entlang führte uns dann der Naturweg direkt auf unser Etappen Ziel Guggisberg zu. Wir beendeten hier unsere zweite Session auf dem Alpenpanoramaweg und reisten mit Bus wieder ab. Schöne Schlusswanderung mit 17.5 Kilometern in 5.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 720 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

26. Sep, 2021

Heute machten wir uns zeitig auf, standen uns doch heute wieder über 20 Wanderkilometer bevor. So schnürten wir nach unserer morgendlichen Stärkung im Hotelzimmer die Wanderschuhe und verliessen das Koncepthotel Löie, um Etappe 16 auf dem Alpenpanoramaweg in Angriff zu nehmen. Auch wenn das Wetter heute nicht so gut war und wir von oben ziemlich viel Nässe zu spüren bekamen, liess von unserer Wanderlust nichts abhalten. Wir konnten uns von den Markierungen durch das Dorf zum Bahnhof Münsingen dirigieren lassen und wechselten per Unterführung auf die andere Seite der Gleisanlage. Wir folgten nun vorerst der westwärts führenden Strasse durch das Dorfmatt-Quartier, bevor unser Weg am Bachlauf der Inneri Giessen abknickte und wir dem Wanderweg am Bächlein entlang folgen konnten. Wir erreichten eine weitere breite Strasse und wanderten auf dieser aus dem Dorf hinaus. Nachdem wir die Autobahn überquert hatten, erreichten wir dann auch das Ufer der Aare. Über eine Brücke wechselten wir dann auch ans andere Ufer und standen nun vor unserem ersten grösseren Anstieg des Tages. Es galt nun mit der Überschreitung des Belpberges vom Aaretal ins Gürbetal zu wechseln. Ein etwas anstrengender Treppenweg führte uns nun durch den steilen Waldhang hinauf in die Rohrmatt. Wir hielten uns nun der Strasse nach auf den oberen Bauernhof zu und setzten unsere Wanderschuhe auf den Wanderpfad auf. Der Weg zog nun wieder in die Höhe und wanderten am Rande des Kehrgabens zum kleinen Weiler Hinter Klapf hinauf. Der Alpenpanoramaweg flachte nun auch wieder ab und querten auf einem gekiesten Waldsträsschen den Klapfwald. Der Regen hatte nun nachgelassen und die Sonne versuchte sich ihren Weg, leider mit wenig Erfolg, durch die dicken Wolken zu suchen. Nachdem wir auf einem Teersträsschen das Simmeleremoos durchwandert hatten, zweigten wir in ein Wiesenweg ein. Gut markiert, aber immer wieder die Richtung ändernd zogen wir nun bergauf zum Belpberg. Wir hatten so unser erstes Höhenziel erreicht und konnten die Aufstiegsmühen mit einer guter Aussicht ins Tal und die Gantrischkette belohnen. Wir stiegen über eine Wiese wieder hinab und liessen die beiden Weiler Hofstetten und Eggenhorn hinter uns. Ein Feldweg führte uns durch das Landwirtschaftsgebiet zum Waldrand hin. Ein schmaler, steiler Treppenweg führte uns nun am Tobel entlang bergab nach Heiteren. Wir passierten unten im Tobel einen prächtigen Wasserfall und hatten dann aber auch schon gleich den Talboden erreicht. Schnurgerade führte uns das asphaltierte Strässchen durch die weiten Felder der Oberi Allmid. Wir überquerten den Flusslauf der Gürbe und das Bahntrasse und wanderten nun den Geleisen entlang auf die Bahnstation Toffen zu. Die Markierungen dirigierten uns durch die Ortschaft hinaus und stiegen über ein Wiesenpfad zum Schlossguet empor. In naher Ferne konnten wir dann auch das prächtige Schloss Toffen erblicken, welche erstmals zu Beginn des 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt worden war und sich heute im Privatbesitz befindet. Der zweite Anstieg des Tages hatte bereits wieder begonnen und wir wanderten auf dem Kiessträsschen nun stetig und steil bergauf. Wir liessen die wenigen Häuser von Oberstoffel hinter uns und erfreuten uns mit einem schönen Blick hinab ins Gürbetal und zurück auf den Belpberg. Unser Weg flachte kurz nach dem Hof in Oberfeld dann wieder ab. Ein trockenes Bänkchen kam uns nun gerade recht und wir konnten uns mit den mitgebrachten Käsebrötchen wieder stärken. Wir zogen nach unserer verdienten Mittagsrast dann in ein Wäldchen oberhalb der Strasse hinein. Der breite Waldweg führte uns durch den stillen Wald leicht bergan hinauf zur Buchweid. Eine Strasse führte uns anschliessend durch das Ackerbaugebiet und zogen zum Restaurant Sternen auf der Gschneit zu. Wir liessen es uns nicht nehmen und kehrten kurzerhand zu einer Erfrischung ein. Wir erreichen danach schon gleich auch das Tavel-Denkmal auf dem Leuenberg, welches auch ein wunderbarer Aussichtspunkt darstellt. Bei guter Sicht würde man hier das ganze Alpenpanorama von Pilatus bis Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen. Auf schönen Waldwegen durchwanderten wir nun das ausgedehnte Waldgebiet des Taanwaldes, bis wir oberhalb von Mättiwil aus diesem wieder heraustraten. Eine tolle Aussicht ins Tal und ins Gantrischbegiet erwartete uns, bevor wir in den Weiler Mättiwil hinunterstiegen. Das Tagesziel Rüeggisberg war schon zum Greifen nahe und wanderten auf dem Wiesenweg dem Hang entlang auf das Dorf zu. Auf der Dorfstrasse entlang erreichten wir dann bei der Kirche auch unsere heutige Unterkunft, das Bed & Breakfast Bären, wo wir unsere heutige Etappe dann auch beendeten. Schöne Wanderung mit 20.5 Kilometern in 7 Stunden Gehzeit. Insgesamt 820 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

25. Sep, 2021

Der Aufenthalt im schmucken Hotel Moosegg, welches sich wunderschön in die malerische Hügellandschaft des Emmentals einbettet, liess unsere Batterien wieder so richtig aufladen und konnten uns so richtig schön erholen. Nach dem guten und reichhaltigen Frühstück konnten wir also nun wieder voll gestärkt aufbrechen und uns die Etappe 15 auf dem Alpenpanoramaweg vornehmen.  Wir entfernten uns von der Hotelanlage und folgten dem Teersträsschen in den Wald hinein. Wir wanderten am schmucken Gasthaus Waldhäusern, welches sich mit der besten Aussicht ins Emmental anpreist, vorüber und konnten schon bald die Strasse verlassen. Ein breiter Waldweg führte uns nun im Wald auf dem Grat aufwärts. Der Weg verschmälerte sich dann aber auch bald und wir wanderten über Stock und Stein weiterhin auf dem Gratweg zur Blasenflue hinauf. So war dann auch der höchste Punkt der heutigen Etappe auf dem Alpenpanoramaweg dann auch erreicht und wir konnten vom 1116 Meter hohen Aussichtsbalkon eine wunderschöne Blicke übers Emmental geniessen. Die Wegweisung lotste uns etwas verwinkelt durch den Wald hinab und traten dann schon bald aus diesem heraus. Wir folgten erst dem Waldrand und stiegen dann ziemlich direkt über eine Wiese zu den Häusern beim Blasenhorn hinab. Nun setzten wir unsere Füsse wieder auf ein Teersträsschen auf und wanderten auf dem breiten Geländerücken auf den Weiler Blasen zu. Wir passierten die wenigen Häuser und folgten dem Strässchen, welches uns in den Kapfwald hineinführte. Mittlerweile spürten wir wieder natürlichen Untergrund unter unseren Schuhen und folgten dem ebenen Forststrässchen durch das ausgedehnte Waldgebiet hinaus. Wir gelangten an der aussichtsreichen Passage des Krautbergs vorbei und traten dann auch wieder aus dem Wald heraus. Wir marschierten über die breiten Feldwege auf die die Höfe auf Oberbühl zu und zweigten dann wieder in ein Wanderweglein ein. Dieses führte uns vorerst immer wieder mit schönen Aussichten auf am Waldrand entlang zu einem komfortablen Picknick-Plätzchen. Eine Panoramatafel orientierte über die Sicht über das Emmental zur Schrattenfluh und bis zu den Alpen hin. Nach unserer kleinen Pause machten wir uns weiter und folgten den Wanderweglein hinein in den Möschbergwald. Ein Natursträsschen führte uns nun ziemlich direkt hinab zum Weiler Möschberg und gelangten dann durch das offene Gelände zu den neuen Quartieren von Grosshöchstetten. Die Markierungen dirigierten uns auf den Quartiersträsschen an der Kirche vorbei hinab in die Dorfmitte. Wir wanderten an den schönen alten und sehenswerten Häuser vorüber und zogen in westliche Richtung durch den verkehrsreichen Ort. Bald hatten wir die letzten Häuser von Grosshöchstetten hinter uns gelassen und wanderten auf dem Strässchen nun leicht aufwärts zum Bauernhof Zelg am Waldrand. Ein Naturweg brachte uns durch den Chaltegrabe auf den Rossbode zu, wo wir nochmals ein Blick auf Grosshöchstetten werfen konnten, bevor wir in den Wald eintauchten. Dieser lichtete sich aber schon bald wieder und wir traten auf eine weitere aussichtsreiche Anhöhe hinaus. Mehr oder weniger der Höhenkurve folgend führten uns die Wiesenspuren am Hang entlang. Wir erreichten so den Weiler Ballenbühl und entdeckten ein weiteres schönes Picknick-Plätzchen. Hier konnten wir unsere verdiente Mittagspause einlegen und uns für den Weiterweg stärken. Wir stiegen dann über die Wiesen zur Strasse hinab. Über einen Treppenweg verloren wir nochmals an einigen Höhenmeter und wanderten der Strasse nach auf das beschaulichen Dörfchen Gysenstein zu. Das Stück durch den Tennliwald brachte uns weiter hinunter zur Bahnstation Tägertschi, wo wir die Geleise überquerten und weiterhin der Strasse folge leisteten. Der Dorfrand von Münsingen war dann auch schon bald erreicht und wanderten nun durch die Quartiere hinab ins Bärenmatte-Quartier. Hier fanden wir dann auch das Koncepthotel Löie, wo wir die heutige Etappe dann auch beendeten und unser Zimmer auf etwas umständliche Art beziehen konnten. Schöne, aussichtsreiche Wanderung mit 17.5 Kilometern in 4 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 290 Höhenmeter aufwärts.

 

Bildergalerie

24. Sep, 2021

Dort wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, konnten wir eine wunderbare erholsame Nacht verbringen. Nach dem stärkenden Frühstück schnürten wir unsere Wanderschuhe wieder, um Etappe 14 des Alpenpanorama-Wegs unter unsere Füsse nehmen zu können. Wir verliessen das Panoramahotel Bärnsicht auf der Lüdernalp und folgten ein kurzes Stück der Strasse entlang. Die Markierung lotste uns aber auch schon gleich wieder weg vom Asphalt und so wanderten erst auf dem Fahrsträsschen und dann auf dem Wanderpfad von dannen. Der schmale Pfad führte uns hinauf zum Grat, wo es mit schönster Aussicht zum Hof auf die Ober Rafrüti ging. So hatten wir bereits nach wenigen Minuten den höchsten Punkt (1200 M.ü.M) der heutigen Tour überschritten und konnte mit dem langen Abstieg ins Emmental beginnen. Ein rutschiger Kiesweg brachte uns durch den steilen Wiesenhang hinab zum Tällihüttli und zweigten dann dort in den aufwärtsführenden Wanderpfad ein. Der Gratweg führte uns am Waldrand entlang und wanderten so auf dieser doch recht aussichtsreichen Anhöhe des Sunnberges entlang. Ein etwas steiler Wiesenpfad brachte uns dann von diesem Rücken wieder hinab und folgten vorerst dem Teersträsschen in den Wald hinein. Das Strässchen mit Hartbelag mutierte sich mittlerweile wieder zu einem unbefestigten Forststrässchen und folgten diesem auf dem Grat am Fluhhüsli vorbei. Der Weg senkte sich dann bald auch wieder und wir traten aus dem schattigen Wald heraus. Wir fassten nun wieder Asphaltbelag unter unsere Wandersfüsse und passierten die stattlichen Höfe der Oberen Hollern und Hollernscheuer, bevor uns das Strässchen wieder auf ein Wäldchen zu brachte. Unsere Route zweigte dort vom Strässchen ab und folgten dem breiten Wanderweg durch den Geissbühlwald hinauf. Unser Weg senkte sich aber schon bald wieder und so wanderten wir nun wieder bergab. Abwechselnd durch Wiesen und ausgedehntere Wälder verloren wir zwar langsam, aber doch immer wieder an Höhe. Wir traten bei Ober Bagerschwand dann aus dem Dürsrütiwald heraus und konnten die ersten Blicke ins Tal erhaschen. Ein Grasweg führte uns nun durch den steilen Wiesenhang hinab und kamen so dem Talboden doch immer näher. Schöne und originell verzierte Scheiterbeigen säumten dabei unseren Weg und konnten uns von diesen Kunstwerken verzaubern lassen. Der Weg führte uns aus dem Übersrütigraben heraus und erreichten so die befahrene Hauptstrasse, welche wir dann auch überquerten. Die Wegweisung lotste uns durch das Industriegebiet hindurch und gelangten so uns Ufer der Iffis. Wir folgten dem Flusslauf ein Stückweit, bevor wir erst die Iffis und dann aber auch die Emme überquerten. Wir waren mittlerweile in der Ortschaft Emmenmatt angekommen und wanderten der Strasse entlang durch den Ort hinaus. Nachdem wir Bahngeleise unterquert hatten, zweigten wir von der breiten Strasse weg und folgten dem leicht aufwärts führenden Strässchen zum Weiler Blasen. Ein schönes Bänkchen kam uns nun gerade recht, so konnten wir doch dort unser Wanderproviant verzehren und ins für den kommenden Aufstieg stärken. Wir setzten unsere Füsse auf das grasbewachsene Natursträsschen und wanderten nun wieder etwas kräftiger in die Höhe. Wir traten in den Wald hinein und folgten dem wurzeligen und steindurchsetzten Pfad hinauf aufs Blasenegg. Ein aussichtsreicher, schmaler Gratweg erwartete uns und wir folgten diesem über die Gemmi zur Erdburg. Der Weg flachte nun etwas ab, wanderten weiterhin auf dem schönen Bergrücken entlang und konnten dabei immer wieder schöne Ausblicke über das ländliche Emmental werfen. Das Teersträsschen kündigte uns dann an, dass unsere heutige Tour bald ihr Ende finden würde. Nun war es nicht mehr weit und wir konnten das renommierte Hotel Moosegg erblicken, welches unsere heutige Unterkunft darstellte. Wir beendeten dort dann unsere heutige Etappe und konnten unser schönes Zimmer beziehen. Schöne Wanderung mit 16 Kilometern in 5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 460 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

23. Sep, 2021

Etappe 13 auf dem Alpenpanorama-Weg stand an und wir machten uns nach dem Frühstück also wieder auf und verliessen das historische Hotel Menzberg. Wir folgten dem Weg vom Vortag über den Schmittebubel zurück nach Oberlehn und verliessen die Strasse dann auch schon bald. Ein sanfter Anstieg brachte uns auf die Lichtung des Waldighubel und folgten dann dem Fahrsträsschen wieder bergab. Wir passierten das das Waldegg-Beizli und wanderten mit schönen Aussichten auf das Napfbergland mehr oder weniger ebenaus auf die Gmeinalp zu. Beim Gitznichnubel verliessen wir nun das Natursträsschen und wanderten auf dem Wiesenpfad um diesen kleinen Hügel herum. Wir trafen etwas später wieder auf ein Strässchen, welchem wir nun über den bewaldeten Grat hoch über dem Chrachegraben folgten. Wir bewegten uns im schönen Änziwald, wo sich der Weg dann zur Chrotthütte verzweigte. Diese idyllisch gelegene unbewirtschaftete Hütte befindet sich im hinteren Teil des Chrachegrabens und gehört dem SAC-Pilatus an. Wir hatten hier vor über drei Jahren schon mal Pause gemacht, um uns für den Anstieg zum Napf aus dem Rucksacksack zu stärken. Heute wanderten wir weiter und querten etwas danach den Chrachebach. Es folgte nun der Ausstieg aus dem Chrachengraben, welcher uns über wurzlige Pfade ziemlich steil und zügig in die Höhe brachte. Wir wanderten oberhalb des sagenumwobenen Änzilochs weiterhin, zum Teil sehr steil bergauf und erreichten das Stächelegg mit seinem imposanten Felsenkessel der Stächeleggflue. Der Sage nach sollen hier unstete Geister und Gespenster aller Art wohnen. Diese seien in den Villmergerkriegen in eine Kiste gelockt, eingesperrt und in das Änziloch geworfen worden. Wir passierten nun auch die Kantonsgrenze zu Bern und machten beim gemütlichen Alpbeizli auf der Stächelflueh gerne einen Halt und stärkten uns wieder. Es standen uns danach nochmals rund 100 Höhenmeter bevor, um den höchsten Punkt unserer heutigen Etappe, den Napf auf 1406 M.ü.M zu erreichen. Der gut ausgebaute, aber auch steinig und steile Weg führte uns dazu auf den wunderbaren Aussichtsgipfel empor. Auf dem Dach des Emmentals angekommen, konnten wir eine fantastische Rundsicht zu den Alpen und den Jura geniessen. Eine relativ grosse Menschenmenge auf dem Gipfel, bewog uns jedoch, wieder schnell weiterzuziehen. Wir verliessen das Gipfelplateau, wo uns nun ein ziemlich steiler Abstieg über den Bergkamm beim Grüeblihengst hinab brachte. Auf schmalen Pfaden wanderten wir dann. an der ziemlich steil abfallenden Napfflue entlang, zur Wirtschaft Niederänzi hin. Das Strässchen führte uns nun auf einem kurzen Stück Hartbelag hinab auf den Änzisattel, wo uns gleich wieder ein sehr, sehr steiler Anstieg erwartete. Der breite Feldweg führte uns dazu kräftig in die Höhe und erreichten so die Alpgebäude auf dem Hochänzi. Ein kleiner Hofladen mit Sitzgelegenheit, bot uns dort nun ein idealer Platz für unsere etwas verspätete Mittagspause. Der Weg flachte dann ab und wurde im Schwandgrabe dann auch wieder schmaler. Wurzlig und ziemlich steil wanderten wir dann auf dem schmalen, unwegsamen Pfad bergab. Ein schöner Gratweg führte uns durch die bewaldete Anhöhe des Lushüttentritt hindurch. Wir passierten schon bald die Alpbeiz Lushütten und wechselten Chaltenbachgraben in den Goldbachgraben. Ein sehr schmaler Pfad führte uns oberhalb des Grabens und dann am Geissgrat entlang zur aussichtsreichen Geissgratflue hin. Wir wechselten über das Homattgätterli in einem weiteren Emmentaler Graben, den Chaltegrabe und wanderten weiterhin auf schmalen Wegen durch die steilen Hänge. Im ständigen Auf und Ab durchwanderten wir so die schöne Emmentaler Hügelwelt. Am Rotchnubel erlaubte uns rechtsseitig offenes Gelände einen Blick übers Emmental und die Berner Alpen bevor der Weg dann wieder aber auf die linke Seite wechselt, wo wir einzelne Bauernhöfe erblicken konnten. Der Weg verbreiterte sich allmählich wieder und wanderten leicht wellig dem Grat entlang. Wir querten schliesslich ein kleines Wäldchen und standen nachdem wir dieses verlassen hatten, vor dem Hotel Bärnsicht auf der Lüdernalp. Dieses markierte dann auch unser Etappenziel und wir bezogen unser Zimmer. Schöne Wanderung mit 21 Kilometern in 7.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 800 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie