Fernwanderung auf dem Alpenpanorama Weg

30. Sep, 2022

Am Freitag, 30. September 2022 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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29. Sep, 2022

Am Donnerstag, 29. September 2022 sind wir hier unterwegs und berichten wie gewohnt, kurz nach der Rückkehr von unserer heutigen Tour darüber!

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28. Sep, 2022

In den letzten Ausläufern des grössten Weinbaugebietes der Schweiz, der „La Côte“, konnten wir eine erholsame Nacht verbringen. Nach unserem „Petit déjeuner“ im gemütlichen Hotel „Le Croix Verte“ packten wir unsere „Sieben Sachen“ wieder zusammen und machten uns auf den Weg. Nach 9 trockenen Wandertagen in Folge ziehen wir erstmals bei Regenwetter los. So traten wir „regenfest“ Etappe 27 auf dem Alpenpanoramaweg an und zogen auf das 14 Kilometer entfernte Nyon zu. Wir fassten somit auch wieder gleich auf dem Toblerone-Weg Fuss und folgten wieder dem schönen Bachlauf der La Serine leicht bergab. So passierten wir wiederum unzählige Panzersperren, bevor wir nun an der Hauptstrasse uns vom Bachtobel entfernten. Der markierte Wanderweg führte uns nun sehr unschön einer sehr befahrenen Strasse entlang. Nachdem wir ein paar grössere Geschäfte passiert hatten, überquerten wir die Autobahn und sehnten uns jetzt schon auf ein ruhigeren Strassenabschnitt. Dieser kam dann Gott-sei-Dank schon bald und wir wanderten am „College des Tullières“ vorbei wieder ins Feldgebiet hinaus. Für uns etwas unverständlich, dass die Wegführung hier diesen Schwenker macht, da auf der Landeskarte eigentlich ein Weg immer am Bachlauf führen würde. Aber wir gelangten auch so wieder zurück an den Lauf der „La Serine“ und wanderten auf dem schönen, zum Teil wurzligen Waldboden dem Flüsschen entlang. Die „Toblerone“ begleiteten uns natürlich immer noch und die „La Serine“ hatte sich mittlerweile in ein grösseres Flüsschens Namens „La Promenthouse“ ergossen. Wir zogen unter zwei Brücken hindurch und gelangten so wieder zu einer Strasse, welcher wir nun Folge leisten mussten. So wanderten wir an der sogenannten Villa Rose vorbei. Es handelt sich hierbei um ein Infanterieort, welche als Villa getarnt wurde und die sogenannte Promenthouse-verteidigungslinie im zweiten Weltkrieg geschützt hatte. Die Villa Rose ist also kein gemütliches Zuhause, sondern eine durchdachte Festung, die heute unter Denkmalschutz gestellt ist. Die Fenster entpuppen sich hier als Fälschungen und es soll sogar auf den WC-Anlagen Schiessscharten geben. Wir entfernten uns von diesem Kuriosum und wanderten vorerst weiter ein Stück der Strasse entlang, bevor uns die Wegweisung in ein Wäldchen hinein dirigierte. Mehrheitlich auf Wanderwegen führte uns nun der Alpenpanoramaweg uns um das weitläufige Gelände des Golfplatzes „Domaine Imperial“ kreuz und quer hindurch. Herrschaftlich grüsste uns das Clubhaus etwas abseits des Wegesrand, welches anno dazumal der napoleonischen Familie als Villa diente. Wir über überquerten das Flüsschen „La Promenthouse“ und liessen nun nach und nach den Golfpark hinter uns. Ein Strässchen führte uns durch Feld und Flur hinab an den schönen Strand von Promenthoux. So konnten wir einen Blick über den stürmischen Genfersee werfen, welcher hier doch relativ hohe Wellen warf. Unser Weg führte uns aber schon bald wieder weg vom Gewässer und folgten dem weiterhin dem Strässchen. So gelangten wir schon sehr bald auf das schmucke Barockschloss „Château de Prangins“ zu. 1998 wurde das Schloss aus dem frühen 18. Jahrhundert aufwendig restauriert und beherbergt seitdem das Schweizerische Nationalmuseum in der Romandie. Hier konnten wir dann auch den grössten historischen Gemüsegarten der Schweiz bestaunen und liessen uns den Blick auf die schön angelegten Beete nicht nehmen. Auf den rund 5500 m2 werden hier in biologischer Landwirtschaft fast 200 verschiedene Sorten Gemüse, Früchte, Gewürzkräuter und Nutzpflanzen angebaut. Die kreuzförmige Anlage vermittelte uns das Gefühl der Ordnung und Symmetrie. Wir wanderten danach der Strasse etwas bergan und gelangten an das Bahntrassee, welchem wir nun bis zum Bahnhof von Nyon hin folgen konnten. Hier verliessen wir für heute den Alpenpanoramaweg, um ins schmucke Altstädtchen abzustechen. Der Weg führte uns zu dem prunkvollen und historischen Schloss von Nyon. Die romanische Festung aus dem 12. Jahrhundert beherbergt heute eine berühmte Porzellanausstellung, welche 3000 Jahre Geschichte der Region präsentiert. Wir liessen uns durch die Gassen zum Ufer des Genfersees dirigieren, wo wir dann auch schon bald unsere heutige Unterkunft fanden. So checkten wir im Hotel „Le Rive“ ein und machten es uns auf dem Zimmer gemütlich. Schöne Wanderung mit 14 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 135 Höhenmeter aufwärts.

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27. Sep, 2022

Wir verbrachten eine wunderbare erholsame Nacht im Boutique Hotel Hemma inmitten des hübschen Altstädtchen von Aubonne. Nach unserer morgendlichen Stärkung machten wir uns dann auch wieder parat, um die Etappe 26 des Alpenpanoramawegs unter unsere Wanderschuhe zu unternehmen. Die Markierungen lotsten uns durch die Gassen bergauf hin zum „Château Aubonne“. Das Schloss wurde 1197 erbaut und zählt zum Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung. Die Festung präsentiert sich schön auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt und die Schlucht von Aubonne. Wir wanderten am schönen Schlossgebäude mit seinem dominierenden weissen Rundturm vorüber und gelangten wieder zurück in Altstadtgassen. Wir verliessen diese aber bald und wanderten der Strasse nach durch die gepflegten Quartiere hinaus. Etwas bergab endete die Strasse in einer Sackgasse und wir wanderten durch schöne Weinberge hindurch. Auf bequemen, meist betonierten Wegen führte uns der Alpenpanoramaweg durch die Weinbaugebiete hinaus. Dabei wurde uns eine tolle Sicht auf den Genfersee und die französische Voralpen nicht verwehrt. Vor uns präsentierte sich schon bald das fotogene Sujet des Dörfchen Féchy, welches wir aber oberhalb und weiterhin durch die Reben passierten. Am Weingut von „Domaine de la Vignarde“ vorbei gelangten wir hinein in den Dorfkern des Winzerdörfchens von „Bougy-Villars“. Wir liessen diesen beschaulichen Ort aber schnell hinter uns und wanderten dem Strässchen immer schön oberhalb den scheinbar endlosen Weinbergen entlang. In „La Ferme“ stieg dann das Strässchen etwas steiler bergan und führte uns hinauf in den Weiler von „Mont-Dessus“. Hier durften wir, wenn auch nur für kurze Zeit, unsere Wanderfüsse nach langer Zeit wieder auf einem Naturpfad bewegen. Dieser führte uns am Waldrand entlang zum nächsten Strässchen, welches uns ins Dörfchen von Bugnaux hinbrachte. Ebenaus führte unsere Route an einem herrschaftlichen Weingut vorbei, bevor sich das Strässchen dann nach „La Rommaz“ hinunter senkte. Wir querten erst ein Wäldchen, bevor uns die Strasse durch die Rebbaugebiete hinab in die Ortschaft Gilly schlängelte. Unser Weg führte mitten durch das Dorf hindurch und liessen dieses nach und nach auf deren Westseite hinter uns. Einen kurzen Abstecher in den kleinen Ort Bursins liessen wir uns nicht nehmen und kehrten dort für eine Stärkung gerne in ein Tearoom ein. Zurück auf dem Alpenpanoramaweg leitete uns das Strässchen weiterhin durch die Weindomänen hindurch und passierten dabei das mondäne Weingut „Château de Vinzel“, welches hier im Herzen der „La Cote“ über 8.5 Hektaren erstreckt. Das Rebland ist hier hauptsächlich mit Chasselas bestockt. Unser Blick zum Genfersee zeigte uns bereits seine Verengung und dahinter das nahe französische Ufer. Wir konnten sogar ganz gut den Jet d’eau im fernen Genf erkennen, welches unser Endziel in 3 Tagen markiert. Strasse stieg schon bald wieder in die Höhe und erreichten mit Begnins ein weiteres schönes Ortschäftchen. Auch hier wanderten wir mitten durch Dorfkern hindurch, bevor uns die Markierung am Dorfausgang von der Hauptstrasse weg dirigierte. Ein Treppenweg führte uns dann etwas steil hinab ins Bachtobel der „La Serine“, wo wir auf den sogenannten „Sentier des Toblerones“ (Toblerone-Weg) Fuss fasste. Hier gibt es aber leider keine der wohl berühmtesten Schweizer Schokolade. Es handelt sich hierbei vielmehr über einen historischen Lehrpfad, der zwischen Jurahöhen und Genfersee einer Verteidigungslinie aus dem zweiten Weltkrieg folgt. Die gut 3000 dreieckigen Panzersperren erinnern an die bekannten Toblerone-Zacken, welche zum Namen des Weges führte. Wir wanderten so durch das äusserst idyllische Bachtobel hinab, querten zweimal den Lauf der mäandrierenden „La Serine“ und passierten dabei natürlich viele dieser Toblerone-Zacken. Wir erreichten nach einiger Zeit den Ortsrand von Vich und setzten dort unsere Wanderschuhe wieder auf einem Teersträsschen auf. Dieses leitet uns schnell hinab in den Ortskern, wo wir dann auch unsere heute Unterkunft vorfanden. Wir bezogen unser Zimmer im „Hôtel Restaurant La Croix Verte“ und liessen unsere heutige Etappe nochmals Revue passieren. Schöne Wanderung mit 17.8 Kilometern in 4 Stunden und 45 Min. Gehzeit. Insgesamt 375 Höhenmeter aufwärts.

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26. Sep, 2022

Wir verbrachten eine wunderbare Nacht im „Hôtel de la Couronne“ inmitten des schönen Altstädtchen von Morges und bereiteten uns nach dem feinen Frühstück auf die heutige, etwas längere Tour bevor. Mit Sack und Pack verliessen wir die Altstadt und fanden gleich einmal das Ufer des Genfersees wieder. Wir wanderten wieder am Château des Morges mit seinen Museen vorüber und streiften nun durch den „Parc de l’Indépendance“, dort wo mit dem berühmten Tulpenfest jeweils der Frühling begrüsst wird. Aber auch jetzt im Herbst hat dieser Park seinen ganz besonderen Reiz. Eine Brücke brachte uns über die „Les Morges“ und aus dem Parkgelände wieder hinaus und zogen auf Hartbelag dem Seeufer zu. Wir bewegten auch schon bald auf dem „Sentier des truites“, der in unserer Muttersprache als Forellenlehrpfad bezeichnet wird. Auf diesem Themenweg geht es aber nicht nur um Fische. Zwölf Beobachtungsstandorte mit Informationstafeln werden uns hier einen Einblick in die Natur und Geschichte der Region geben. Der Spazierweg ging schon bald in einen schmalen Fusspfad über, der uns Teils durch Ufergehölz, aber auch direkt an den Sandstränden entlangführte. Wir erreichten so die bewaldete Landzunge, wo der Bach Boiron in den Genfersee mündet. Der Weg führte uns vom See hinweg und folgten nun dem Bachlauf aufwärts. An manchen Stellen wurden das Bachbett zwar ein wenig verbaut, aber vielerorts fliesst das Wasser ungehindert zwischen den bewaldeten Hängen hindurch. Wir wanderten auf schönen Pfaden durch den Wald und überquerten den lieblich dahingleitenden Bach immer mal wieder über ein Brücklein. Am Ende des Themenweges traten wir aus dem Wald heraus und unterquerten bald die Autobahn. Wir entfernten uns von dieser unerfreulichen Geräuschkulisse gerne wieder und wanderten der Strasse nach abwärts auf St-Prex am Seeufer zu. Das schöne mittelalterliche Dorf, gebaut auf einer beinahe dreieckigen Halbinsel, bestach uns mit seinem berühmten und sehenswerten Glockenturm. Einen kleinen Streifzug durch die pittoreske Altstadt liessen wir uns nicht nehmen, bevor wir wieder auf dem Alpenpanoramaweg Fuss fassten. Bis zum Strand ging es direkt am Seeufer entlang, bevor wir dann wieder auf Hartbelag etwas in die Höhe wanderten. Ein langer Wanderabschnitt auf der Strasse musste nun absolviert werden und wanderten an Felder und Weinbergen vorbei aufs Ortschäftchen Buchillon zu. Die geänderte Streckenführung (Der ursprüngliche Weg durch den Wald ist wegen Privatgrundstücke nicht mehr markiert) führte uns weiterhin der Strasse entlang bis zum Weiler „Les Grands Bois“. Hier leitete uns die Markierung zum Flüsschen Aubonne hin, das wir dann auch überquerten. Unter Naturschutz gestellt fliesst hier die Aubonne, scheinbar unverbaut und ziemlich wild in Richtung Genfersee. Ein schöner Pfad führte uns durch den Wald und am mäandrierenden Fluss entlang bis nach „Les Batiaux“. Wir verliessen danach bald den Wald und folgten der Strasse bergauf. An grossen Weingütern gelangten wir vorbei und erblickten so das malerische „Château de Rochefort“. Das mitten in der Weinregion „La Côte“ gelegene Schloss aus dem 14. Jahrhundert, verfügt über einige Gästezimmer und bietet exklusive Packages im Weintourismus an. Nur wenige Meter später offenbarte sich uns bereits ein weiters Schloss, das „Château d’Allaman“. Auch dieses imposante Feudalschloss aus dem 13. Jahrhundert präsentiert sich majestätisch in seinem Weinberg.  Die Strasse führte uns weiterhin immer aufwärts. passierten das Bahnhofsgelände von Allaman und zog durchs Industriegebiet von dannen. Wir unterquerten wieder einmal die Autobahn und wanderten dann weiterhin aufwärts der Strasse entlang. Diese zog sich durch die weiten Felder hindurch. So gelangten wir allmählich hinauf ins malerisch gelegene Aubonne, umgeben von Weinbergen. Das mittelterliche Schloss mit seinem berühmten runden, weissen Turm war schon seit längerem zu erkennen, bevor wir in wunderschönen Gassen mit seinen historischen Gebäuden eintauchten. Am „Place de Marche“ entdeckten wir dann auch unsere Unterkunft, das Boutique Hotel Hemma, wo wir unsere heutige Etappe dann beenden konnten. Schöne Wanderung mit 23 Kilometern in 6 Stunden Gehzeit. Insgesamt 375 Höhenmeter aufwärts.

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