Fernwanderung auf dem Alpenpanorama Weg

21. Sep, 2020

Heute stand mit der 9. Etappe, wenn auch nur vorerst, unser letzter Tag des Alpenpanorama-Wegs auf unserem Programm. Wir konnten es heute mal gemütlich angehen, da es sich dabei zum Abschluss um eine kürzere und mit wenigen Höhenmetern gespickte Tour handelte. Nachdem wir uns gestärkt hatten, schnürten wir unsere Wanderschuhe, um die Wanderung an den Zugersee unter unsere Füsse nehmen zu können. Wir verliessen das Hotel Lindenhof und folgten der Strasse erst in westlicher Richtung und stachen beim Sportplatz dann gegen Süden ein. Das Siedlungsgebiet wurde allmählich lichter und wir wanderten aus dem Buechholzquartier aus dem Dorf heraus. Leicht ansteigend durch Feld und Flur mit einzelnen Höfen und Häusern folgten wir der Markierung auf die bewaldete Erhebung des Hünggigütsch zu. Wir überquerten den Rämselbach und wechselten dann schon bald auf Naturbelag über, wo wir am Rande des Höliwalds weiter aufwärts gelangten. Nach dem Bruedermettli fassten wir nochmals für ein Stückchen Hartbelag unter unsere Wanderfüsse, bevor wir dann im schönen Hochmoor des Zigermoos wieder natürlichen Untergrund spüren konnten. Ein Wanderweglein zweigte dann plötzlich weg vom Strässchen und führte uns aufwärts und über einen ausgewiesenen Wurzelpfad durch den Wald. Der Waldweg mündete dann in ein Forststrässchen ein und wir wanderten auf diesem dann mehr oder weniger ebenaus auf den Waldausgang zu. Die Alpwirtschaft Brunegg trat nun in unser Blickfeld und wir zogen dann an dieser aufwärts wandernd vorbei. Die Markierung lotste uns etwas oberhalb wieder von der Strasse weg und stiegen durch den etwas steileren Wiesenhang die letzten 60 Höhenmeter auf die Obere Brunegg auf. Wir hatten nun den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht und konnten von diesem Punkt eine schöne Rundsicht über das liebliche Zugerland geniessen. Das Wirtschaftssträsschen führte uns dann direkt auf den Urihof zu, wo wir dann auf steinigem Pfad durch ein etwas steiler Bachtobel hinabstiegen. Der Weg beruhigte sich aber bald wieder und wir wanderten durch die Weiden hinab zum Bilgerihof. Die Markierungen führten uns weiterhin über Strässchen und zum Teil weglos durch Weiden hinab zum Waldrand. Durch das stark abfallende Waldstück verloren wir schnell an Höhe und traten in St. Verena wieder aus dem Wald heraus. Wir wanderten auf die schmucke Kapelle St. Verena zu. Der katholische Barockbau wurde im Jahre 1710 errichtet und steht unter dem Kulturgüterschutz. Ein Strässchen führte uns in südwestlicher Richtung von diesem schönen Gotteshaus dann wieder weg und folgten diesem weiter bergab. Mit Blick auf den blauschimmernden Zugersee erreichten wir dann auch allmählich das Stadtgebiet von Zug und zogen am Gelände des Kapuzinerkloster Maria Opferung vorüber. Die breite Strasse führte uns dann auf die Liebfrauenkirche zu, welche uns den Eingang in die Gassen der schönen Altstadt wies. Durch die engen Gassen wanderten wir hindurch und erreichten schon bald das Ufer des Zugersees. Wir folgten dem Uferquai bis zum Park am Hirschgarten, verliessen dort das Seeufer und zogen der breiten Strasse entlang direkt auf den Bahnhof zu. Dort endete unsere heutige Etappe auf dem Alpenpanoramaweg, welchen wir dann im November hier weiter fortsetzen wollen. Schöne Wanderung mit 12.5 Kilometern in 3.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 175 Höhenmeter aufwärts.

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20. Sep, 2020

Tag 8 auf dem Alpenpanorama-Weg stand an und wir machten uns wieder wanderfertig, um diese in Angriff zu nehmen. Nach unserer morgendlichen Stärkung verliessen wir dazu das Hotel St. Georg nun wieder und zogen durch die schönen Gassen des Klosterdorfes auf den Bahnhofplatz zu. Wir überquerten den Flusslauf der Alp und wanderten der Strasse nach allmählich aus dem Ort hinaus. Unser Weg stieg nun auch wieder etwas an und wanderten so auf das Albegg hinauf. In der ersten Kehre verliessen wir das Strässchen und stiegen nun etwas steiler durch die Wiesen bergauf auf den sogenannten Chatzenstrick. Diese Passhöhe liegt auf 1053 m. ü. M. und bot uns eine herrliche Panoramaaussicht auf die Schwyzer und Glarner Alpen. Erst auf einem Schotterweg, später dann auf Asphalt wanderten wir wieder talwärts auf die Häuser der Äusseren Altmatt zu. Wir überquerten dort dann die Bahngeleise und folgten dem Strässchen hinein ins wunderbare Rothenthurmer Hochmoor. Das Strässchen führte uns nun durch die grösste zusammenhängende Moorlandschaft der Schweiz, welche mit ihrer besonderen Schönheit zu einer nationalen Bedeutung zählt und seit 1987 unter Naturschutz steht. Beim Bibersteg überquerten wir den kleinen Flusslauf der Biber und wechselten so vom Kanton Schwyz in den Kanton Zug über. Das Wanderweglein brachte uns dann wieder etwas kräftiger bergauf und kamen so auf den Waldrand zu. Ein Wirtschaftsträsschen brachte uns mit einer tollen Sicht auf das Rothenthurmer Hochmoor der Anhöhe entlang und stiegen nachdem wir einen kleinen Stall passiert hatten, zum Sulzeggwald hoch. Der etwas steiler werdende Weg führte uns stetig durch den schönen und schattenspendenen Wald hinauf und wir gelangten nach geraumer Zeit zur Waldlichtung auf St. Jost. Dort befand sich auch die kleine, aber durchaus sehenswerte Kapelle St. Jost, welche 1701 geweiht wurde und 1983/84 liebevoll restauriert wurde. Im angrenzenden Alpbeizli erfrischten wir uns, bevor wir unsere Wanderfüsse wieder weiterbewegten. Wir wanderten auf dem Alpsträsschen im Wald stetig bergab und gelangten so hinab auf den Ratenpass. Wir überquerten vorsichtig die viel befahrene Passstrasse und folgten nun dem Teersträsschen eine Zeitlang durch die Wiesen immer bergauf. Am Waldrand ging das Strässchen dann wieder in einen Wanderweg über und wir folgten diesem noch einmal etwas kräftiger bergauf. So erreichten wir mit dem bewaldeten Grat des Gottschalkenbergs auf 1204 m. ü. M. dann auch den höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Wir wanderten eine Weile dem schönen Gratweg entlang, um danach etwas steinig- und wurzeldurchsetzt auf schmalem Pfad von der Mangelhöhe wieder hinab zu gelangen. Wir zweigten in eine Waldstrasse ein und traten schon bald aus dem Wald heraus. Ein wunderbarer Blick auf den Ägerisee weit unten im Tal und die Zentralschweizer Alpen im Hintergrund eröffneten sich uns dabei. Wir bewegten uns nun auch gleichzeitig auf dem Ägeritaler Panoramaweg und wir wussten nun auch warum. Der Weg führte uns nun am bewaldeten Hang entlang und dann oberhalb der Wanderhütte Grümel vorbei zum Gehöft auf der Hintertann. Dort fassten wir mal wieder Hartbelag unter unsere Füsse und wanderten nun auf dem Strässchen stetig bergab. Wir umwanderten dann das Lütisbachtobel und verliessen in Hinterwinden das Strässchen wieder. Auf grasigen Wegen zog unser Weg nochmals in die Höhe und erreichten nach der bewaldeten Bergkuppe das Weisse Kreuz. Wir konnten uns jetzt dem finalen Abstieg widmen und wanderten etwas steil durch die Höllweid hinab. Etwas abseits eines kleinen Stalls erreichten wir dann wieder ein Natursträsschen, dem wir zu den Häusern auf dem Wilerberg hinab folgten. Eine Strasse führte uns schliesslich hinab ins Tal nach Unterägeri und wanderten in die Dorfmitte hinein. Wir erreichten schon kurz darauf das Hotel Lindenhof, wo wir unsere Etappe beendeten und unsere letzte Nacht auf unserer Alpenpanoramaweg-Session verbringen konnten. Schöne Wanderung mit 19.5 Kilometern in 6 Stunden Gehzeit.

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19. Sep, 2020

Nach unserer langen gestrigen Etappe, stand heute nochmals eine happige lange und mit vielen Höhenmetern gespickte Tour vor uns. So machten wir uns doch wieder frühzeitig auf und verliessen nach dem reichhaltigen Frühstück das Hotel Schäfli wieder. Wir folgten der breiten Hauptstrasse durch den Ort hinaus und wechselten über die Wägitaler Aa ins Quartier Schorren über. Wir liessen schon bald die letzten Häuser von Siebnen hinter uns und folgten dem schmalen Kiesweglein durchs Feldgebiet ins nächste Ortschäftchen hinein. Die Markierungen lotsten uns der Strasse nach durch den Ort Galgenen und steuerten dann auf das kleine Wäldchen in der Allmeind zu, wo wir den Spreitenbach überquerten. Der flache Teil unserer heutigen Wanderung endete schon bald und wir mussten uns nun dem langen und zähen Aufstieg aufs Stöcklichrüz widmen. Es standen uns in den nächsten knapp 5 Kilometer über 800 Höhenmeter bevor und nahmen diese also nun in Angriff. Wir stiegen nun dem Teersträsschen empor auf die Litsch dann und folgten unserem Weg dem bewaldeten Bachtobel entlang. Ein Wanderweglein zweigte weiter oben wieder vom Hartbelag weg und führte uns weiterhin kräftig über Stufen und Wurzeln den Vorberg bergauf. Wir querten im Hang ein kleines Waldgebiet und erreichten im Weiler Zug ein Fahrsträsschen. Dieses führte uns nun direkt hinauf zum Restaurant Bräggerhof, welcher aber leider seine Pforten geschlossen hatte und wir ohne Stärkung weiterziehen mussten. Wir zweigten kurz darauf in ein Natursträsschen ein und folgten diesem durch die schönen Weiden direkt in den dichten Nebel hinein. Gut waren wir mit GPS ausgerüstet, sonst wäre die Wegfindung zum Problem geworden, da wir auf weglosen Wiesen unterwegs waren. Unser Weg führte uns ziemlich steil bergauf zum Waldeggli, wo sich nun der Nebel allmählich auflöste und der Blick so auch frei auf die Berge und das Nebelmeer wurde.. Wir erreichten schon gleich Bergwirtschaft Diebishüttli und standen nun am Fusse des Stöcklichrüz. Wir entschieden uns nun für eine Einkehr im gemütlichen Bergbeizli, um uns für den restlichen Aufstieg unsere Isotone aufzufüllen. Der finale steile Anstieg stand nun an und wir mühten Höhenmeter um Höhenmeter über die Wiesen ab und erreichten dann endlich den wunderbaren Aussichtspunkt auf 1248 Metern über mehr. Ein wunderbarer Panoramablick eröffnete sich über das Nebelmeer im Norden, den Sihlsee im Westen und eine Vielzahl an Alpengipfeln im Hintergrund. Wir verliessen den Gipfel mit seiner Signalpyramide nun wieder und wanderten hinüber zum Gipfelkreuz, wo wir nun mit dem Abstieg beginnen konnten. Der Weg wurde nun wieder etwas breiter und wir wanderten über das Müligassegg zu einem Natursträsschen hin, welches uns nochmals etwas bergan brachte. Wir wechselten so hinüber zum Naturfreundehaus auf dem Chörnlisegg und stiegen dort durch die Weiden zum gleichnamigen Restaurant hinab. Dem Strässchen folgten wir bergab und schlugen dann unseren Weg durch das schöne Eschenmoos ein. Der Alpenpanorama-Weg mündete nach geraumer Zeit dann wieder in Strässlein ein, welchem wir zur schmucken St. Meinrad-Kapelle auf dem Etzelpass folge leisteten. Die Kapelle wurde 1698 nach einem Modell der damaligen Gnadenkapelle erbaut und thront an dem Ort, wo sich der Heilige Meinrad während ein paar Jahren als Eremit aufgehalten haben soll.  Die Strasse führte uns nun von diesem Pass wieder weg und erreichten weiter abwärts im Tal die Tüfelsbrugg. Über diese historische gedeckte Bogenbrücke, dessen Ursprünge auf das 12. Jahrhundert zurückgehen, gelangten wir über das Flüsschen Sihl und zogen nun wieder aus dem Tal in die Höhe. Bei einem Bauernhof lotste uns die Markierung weg vom Hartbelag und wir wanderten durch kleine Wäldchen und Wiesen empor auf die Hochmatt. Ein Strässchen brachte uns durch eine hochmoorartige Ebene zum Galgenchäppeli mit seinem originellen Fischbrunnen. Mit Blick auf den Sihlsee wanderten wir den Horgenberg hinab, querten die befahrene Umfahrungsstrasse und erreichten schon gleich einmal die ersten Häuser von Einsiedeln. Die Strasse führte uns nun ziemlich langatmig auf das imposante Benediktinerkloster von Einsiedeln zu. Diese Abtei ist der grösste Wallfahrtsort der Schweiz und stellt eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg dar. Wir zogen an am berühmten Frauenbrunnen am Kloster-Vorplatz vorüber und fanden in unmittelbarer Nähe unser Hotel St. Georg. Wir beendeten hier unsere Etappe und bezogen unser Zimmer. Schöne Wanderung mit 22.5 Kilometern in 7 Stunden Gehzeit. Insgesamt 995 Höhenmeter aufwärts.

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18. Sep, 2020

Heute stand mit Etappe 6 die längste Tour unserer Session auf dem Alpenpanoramaweg auf dem Programm. Deshalb machten wir uns so früh wie möglich auf, um das Frühstück einnehmen zu können. Gestärkt verliessen wir das Hotel Sonne und folgten der breiten Strasse über das Rombachtobel hinweg. Wir zogen an den Häusern des Quartier Grossgade vorbei und betraten am deren Unterseite einen Wiesenpfad. Wir stiegen auf diesem nun zu einem Wäldchen weiter unten ab und tauchten in dieses dann auch hinein. Das kleine Waldstück verliessen wir jedoch schon bald wieder und stiegen weglos zu einem Strässchen hinab. Wir wanderten über die Wiese weiter bergab und erreichten, nachdem wir am ehemaligen Hotel Bellevue vorbei gegangen waren, erneut ein Waldgebiet. Wir standen nun am Start des sogenannten Treppenweges, welcher über Jahrhunderte lang die Hauptverbindung nach Amden war und heute dem Kulturgut angehört. Hunderte, aber auch etwas unwegsame Treppen lagen also nun vor uns und stiegen nun auf diesen vorsichtig talwärts. Der historische Treppenweg führte uns an Felsen entlang und mündete dann schliesslich in die Hauptstrasse ein. Auf dem Gehsteig folgten wir der breiten Strasse und betraten die Galerie, welche für uns scheinbar am senkrechten Felsen klebt. Die zahlreichen Galeriefenster offenbarten uns immer wieder wunderbare Blicke auf den Walensee und die umliegenden Berge. Nachdem wir die zweite Galerie verlasse hatten, zweigte der Weg dann wieder weg von der Strasse und wanderten den steilen Waldhang hinab zum Walensee. Der lange und steile Abstieg des Tages war somit geschafft und wir konnten uns nun der mehr oder weniger flachen Etappe bis ins Ziel widmen. Die Teerstrasse führte uns hinein in den Ort Weesen und wanderten an der Kirche St. Martin vorbei auf die Seepromenade zu. Um die schöne Hafenbucht herum gelangten wir dann zum Springbrunnen im See, dem Wahrzeichen von Weesen. Dieser schleudert ca. 150‘000 Liter Wasser pro Stunde in eine Höhe von über 22 Metern und erinnert etwas an den Genfer Jet d’eau. Wir zweigten am Kürfürstenpark in den Uferweg ein, welcher uns nun dem Linthkanal begleitete. Zu unserer Verwunderung zeigte der „3er-Wegweiser“ nun in eine andere Richtung als unsere Wanderkarte. So folgten wir nun der offiziellen Wegweisung und überquerten auf der Strassenbrücke den Linthkanal. Das Strässchen führte uns so auf der glarnerischen Uferseite entlang und folgten den Markierungen unterhalb der Autobahn hindurch. Über Feld und Wiesen gelangten wir im grossen Bogen in den Ort Niederurnen hinein. Hier merkten wir das die Markierung vor gut einer Stunde am Linthkanal wohl doch nicht gestimmt hatten und wir dadurch noch ein paar extra Meter absolviert hatten. Etwas nach der Pfarrkirche St. Josef knickte unsere Richtung gegen Norden zu und wir wanderten dem Schlössliwald entlang aus dem Ort hinaus. Der Alpenpanorama-Weg führte uns nun direkt durch eine Kehrrichtverbrennungsanlage hinaus und konnten aber danach dann wieder etwas offeneres und naturnäheres Gelände geniessen. Die Strasse führte uns auf die Ortschaft Bilten zu, welche wir zur Gänze schier endlos auf Asphalt querten und dann wieder zum Waldrand hin wechselten. Durch das schöne Niederriet überquerten wir dann die Kantonsgrenze von Glarus nach Schwyz und erreichten mit Reichenburg dann auch schon den nächsten Ort. Wir überschritten die Bahngeleise und gelangten an den idyllischen gelegenen Hirschlensee. Ein Wiesenweg führte uns am Ufer entlang zu einem weiteren Teersträsschen, welches uns auf erst den Ort Buttikon und dann auf das angrenzende Schübelbach zu brachte. Wir wanderten in dessen Zentrum hinein und hielten uns auf die sehenswerte Kirche St. Konrad zu. Die heutige Gestalt der barocken Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1763 bis 1769 und wurde 1934 modernisiert und vergrössert. Abwechslungsweise Wanderweg und Strässchen brachten uns nun unserem Zielort Siebnen näher. Wir erreichten das Quartier Bettnau und folgten der Strasse hin zum Hotel Hotel Schäfli, wo unsere Etappe dann auch ihr Ende fand. Leider etwas eintönige und lange Wanderung mit 27 Kilometern in 7 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 150 Höhenmeter aufwärts.

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17. Sep, 2020

Nach der erholsamen Nacht und unserer morgendlichen Stärkung, schnürten wir unsere Wanderschuhe wieder, um heute die 5. Etappe des Alpenpanorama-Wegs zu machen. Diese Route haben wir schon mal vor 7 Jahren absolviert und waren noch gespannt, was da alles in unseren Köpfen so hängen geblieben ist. Also verliessen wir das Hotel Restaurant Ochsen und folgten ein kurzes Stück der Hauptstrasse durch den Ort. Der Alpenpanorama-Weg zweigte dann weg und das leicht ansteigende Strässchen führte uns an ein paar verstreuten Häusern vorbei hinauf aufs Eggli. Wir verliessen die Strasse und zweigten ein Naturweg ein, welcher uns ins Wäldchen zum Dürrenbach brachte. Der Weg wurde nun zunehmend steiler und wir wanderten dem Lauf des Dürrenbach durch das enge Tobel bergauf. Der steinige und wurzeldurchsetzte Waldweg schlängelte sich am plätschernden Bach stetig in die Höhe, passierten dabei unzählige künstliche Wasserfälle und zogen in der Böschweid dann aus dem Tobel hinaus. Der Wald lichtete sich und wir wanderten durch ein hochmoorartiges Gelände. Der Wanderweg führte uns aber schon bald wieder in den Wald hinein und zogen nun etwas steiler auf diesem bergauf. Der schmale Pfad windete sich im steilen Bord immer weiter in die Höhe und wir traten dann nach einiger Zeit aus dem Schärswald heraus. Die letzten rund 100 Höhenmeter über die schönen Alpweiden meisterten wir jedoch auch noch und erreichten mit der Vorder Höhi den höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Wir umrundeten das Alpgebäude und konnten nun einen ersten fantastischen Blick auf die Glarner Alpen werfen. Das geteerte Alpsträsschen brachte uns etliche Höhenmeter wieder hinab, bevor wir der Markierung auf den Wanderweg am Hang entlang Folge leisteten. Wir bewegten uns jetzt gleichzeitig auch auf dem Ammler Höhenweg, welcher für seine Aussichten und sein geschütztes Moorgebiet weitherum bekannt ist. Im stetigen Auf und Ab wanderten wir auf wunderbarem Wanderpfaden um den Gulme herum. Wir querten dabei immer wieder kleine Wäldchen und wurden aber auch mit schönen Aussichten belohnt. Der attraktive Wanderweg führte uns unterhalb der Alpwirtschaft Furgglen vorüber und wanderten so ins Hochmoor von Letzbüel ein. Die sumpfige, mit Legföhren überwachsene Naturlandschaft ist von grosser nationaler Bedeutung und wurde deshalb auch unter Naturschutz gestellt. Der Pfad ging nun in ein Strässchen über und konnten diesem ebenaus zur Alp auf der Hinter Höhi folgen. Das Teersträsschen führte uns nun gemächlich bergab auf den Strichboden und gelangten weiter unten zum Bergrestaurant Walau und Bergstation des Niederschlag-Bahn. Hier könnte man bequem mit dem Sessellift nach Amden hinunter schweben oder man nimmt den ziemlich direkt verlaufenden Wiesenweg hinab. Wir hatten doch gestern schon sehr steile Weiden zu meistern und morgen stand ja noch die längste Etappe der Session auf dem Programm. Deshalb machte wir es uns auf dem Sessellift bequem und liessen uns die letzten Höhenmeter in den Dorfkern von Amden hinunter gondeln. Von der Talstation war es dann auch nur noch ein Katzensprung ins Hotel Sonne. Dort endete unsere 5. Etappe auf dem Panoramaweg und konnten uns nun wieder Frisch und Fit für die morgige Tour machen. Schöne Wanderung mit 13 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 775 Höhenmeter aufwärts.

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