20. Sep, 2020

Alpenpanorama Weg 8: Einsiedeln - Unterärgeri

Tag 8 auf dem Alpenpanorama-Weg stand an und wir machten uns wieder wanderfertig, um diese in Angriff zu nehmen. Nach unserer morgendlichen Stärkung verliessen wir dazu das Hotel St. Georg nun wieder und zogen durch die schönen Gassen des Klosterdorfes auf den Bahnhofplatz zu. Wir überquerten den Flusslauf der Alp und wanderten der Strasse nach allmählich aus dem Ort hinaus. Unser Weg stieg nun auch wieder etwas an und wanderten so auf das Albegg hinauf. In der ersten Kehre verliessen wir das Strässchen und stiegen nun etwas steiler durch die Wiesen bergauf auf den sogenannten Chatzenstrick. Diese Passhöhe liegt auf 1053 m. ü. M. und bot uns eine herrliche Panoramaaussicht auf die Schwyzer und Glarner Alpen. Erst auf einem Schotterweg, später dann auf Asphalt wanderten wir wieder talwärts auf die Häuser der Äusseren Altmatt zu. Wir überquerten dort dann die Bahngeleise und folgten dem Strässchen hinein ins wunderbare Rothenthurmer Hochmoor. Das Strässchen führte uns nun durch die grösste zusammenhängende Moorlandschaft der Schweiz, welche mit ihrer besonderen Schönheit zu einer nationalen Bedeutung zählt und seit 1987 unter Naturschutz steht. Beim Bibersteg überquerten wir den kleinen Flusslauf der Biber und wechselten so vom Kanton Schwyz in den Kanton Zug über. Das Wanderweglein brachte uns dann wieder etwas kräftiger bergauf und kamen so auf den Waldrand zu. Ein Wirtschaftsträsschen brachte uns mit einer tollen Sicht auf das Rothenthurmer Hochmoor der Anhöhe entlang und stiegen nachdem wir einen kleinen Stall passiert hatten, zum Sulzeggwald hoch. Der etwas steiler werdende Weg führte uns stetig durch den schönen und schattenspendenen Wald hinauf und wir gelangten nach geraumer Zeit zur Waldlichtung auf St. Jost. Dort befand sich auch die kleine, aber durchaus sehenswerte Kapelle St. Jost, welche 1701 geweiht wurde und 1983/84 liebevoll restauriert wurde. Im angrenzenden Alpbeizli erfrischten wir uns, bevor wir unsere Wanderfüsse wieder weiterbewegten. Wir wanderten auf dem Alpsträsschen im Wald stetig bergab und gelangten so hinab auf den Ratenpass. Wir überquerten vorsichtig die viel befahrene Passstrasse und folgten nun dem Teersträsschen eine Zeitlang durch die Wiesen immer bergauf. Am Waldrand ging das Strässchen dann wieder in einen Wanderweg über und wir folgten diesem noch einmal etwas kräftiger bergauf. So erreichten wir mit dem bewaldeten Grat des Gottschalkenbergs auf 1204 m. ü. M. dann auch den höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Wir wanderten eine Weile dem schönen Gratweg entlang, um danach etwas steinig- und wurzeldurchsetzt auf schmalem Pfad von der Mangelhöhe wieder hinab zu gelangen. Wir zweigten in eine Waldstrasse ein und traten schon bald aus dem Wald heraus. Ein wunderbarer Blick auf den Ägerisee weit unten im Tal und die Zentralschweizer Alpen im Hintergrund eröffneten sich uns dabei. Wir bewegten uns nun auch gleichzeitig auf dem Ägeritaler Panoramaweg und wir wussten nun auch warum. Der Weg führte uns nun am bewaldeten Hang entlang und dann oberhalb der Wanderhütte Grümel vorbei zum Gehöft auf der Hintertann. Dort fassten wir mal wieder Hartbelag unter unsere Füsse und wanderten nun auf dem Strässchen stetig bergab. Wir umwanderten dann das Lütisbachtobel und verliessen in Hinterwinden das Strässchen wieder. Auf grasigen Wegen zog unser Weg nochmals in die Höhe und erreichten nach der bewaldeten Bergkuppe das Weisse Kreuz. Wir konnten uns jetzt dem finalen Abstieg widmen und wanderten etwas steil durch die Höllweid hinab. Etwas abseits eines kleinen Stalls erreichten wir dann wieder ein Natursträsschen, dem wir zu den Häusern auf dem Wilerberg hinab folgten. Eine Strasse führte uns schliesslich hinab ins Tal nach Unterägeri und wanderten in die Dorfmitte hinein. Wir erreichten schon kurz darauf das Hotel Lindenhof, wo wir unsere Etappe beendeten und unsere letzte Nacht auf unserer Alpenpanoramaweg-Session verbringen konnten. Schöne Wanderung mit 19.5 Kilometern in 6 Stunden Gehzeit.

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