21. Sep, 2021

Alpenpanoramaweg 11: Adligenswil - Malters

Die 11. Etappe auf dem Alpenpanorama-Weg stand nun an und verliessen das schöne Landgasthaus Rössli nach dem stärkenden Frühstück dazu wieder. Die Strasse führte uns direkt aus dem Ort hinaus und wanderten leicht bergan dem Dietschiberg entgegen. Dieser ist als sehr belebtes Naherholungsgebiet bekannt und es befindet sich hier seit dem Jahre 1921 ein Golfplatz auf der Kuppe des Hügels. Wir wanderten so auch direkt an den verschiedenen Greens des Platzes vorbei und tauchten dann in den Zimmeriwald hinein. Ein breiter Weg brachte uns durch den Waldauf die Lindenfeldweid zu, wo sich der Weg nun etwas verschmälerte. Wir durchstreiften abermals ein Wäldchen und traten oberhalb des Kapuzinerinnen-Klosters St. Anna auf dem Gerlisberg aus diesem heraus. Ein wunderbarer Blick über den Vierwaldstättersee und die Zentralalpen eröffnete sich uns nun. Auf einem Wanderweglein wanderten wir nun hinab zum Strässchen, welches uns schliesslich durch das Felsental hinunter ins Stadtgebiet von Luzern brachte. Wir folgten den Markierungen, die uns ans Ufer des Vierwaldstättersees brachte. So wanderten wir auf dem schönen und belebten Uferquai entlang, passierten mehrere Yachthäfen und gelangten so nach und nach zur Seebrücke. Wir überquerten hier den Abfluss der Reuss aus dem Vierwaldstättersee und konnten zur rechten Hand einen wunderbaren Blick auf das Wahrzeichen der Stadt Luzern erblicken. Die Kapellbrücke ist die älteste und mit über 200 Metern die zweitlängste überdachte Holzbrücke Europas und ist ein wahres Schmuckstück. Nachdem wir die Seebrücke überquert hatten, folgten wir vorerst der Strasse dem Reussufer entlang und marschierten dann durch die Strassenschluchten der Stadt. Wir liessen so den Stadtteil Bruch-Gibraltar langsam, aber sicher hinter uns und wanderten durch ein gepflegtes Quartier zum Waldrand empor. Unser Weg führte uns erst schweisstreibend bergan, dann durch den Gigeliwald hindurch und betraten auf Hinder Amlehn dann wieder offenes, landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Die Markierungen lotsten uns nun durch Weideland bergauf und erreichten beim Eggehof wieder ein Fahrsträsschen. So wanderten wir hinauf zum Hotel Sonnenberg und konnten nochmals einen fantastischen Blick über das Stadtgebiet von Luzern den Vierwaldstättersee und die wolkenverhangenen Alpen werfen. Wir passierten die Bergstation der Standseilbahn zwischen Kriens und dem Sonnenberg und stiegen auf breitem Wege auf die Chrüzhöchi hoch. Der Weg wurde zunehmend schmaler und betraten dann den Sonnbergwald. Der Alpenpanoramaweg stieg nun gemächlich bergan und konnten so den Sonnenberg überschreiten. Wir hatten somit auch den höchsten Punkt mit 800 M.ü.M erreicht und widmeten uns dem Abstieg über die steile Westflanke des Sonnenbergs. Vorerst über hunderte Holzstufen hinab, dann über weite Kehren der Waldstrasse verloren wir so weiter und schnell an Höhe. Der Wegweiser lotste uns dann später weg von der Strässchen und stiegen so stetig hinab in Richtung Ränggloch. Weitere Stufen erleichterten uns den Abstieg in die tiefeingeschnittene Schlucht und konnten auf der Brücke den wunderbaren Wasserfall des Renggbaches begutachten. Dieser stürzt sich zwischen dem Blatterberg und Sonnenberg in die Tiefe und sucht sich den Weg durch die Felsenge zur Kleinen Emme hinab. Ein paar Kehren brachten uns aus dem Tobel wieder heraus und wanderten über schmale Wiesenpfade zum Talboden hinab. Auf Hartbelag gelangten wir am kleine Weiler Blatten vorbei und dann durch die weiten Felder ans Ufer der Kleinen Emme. Der Weg wurde nun wieder naturbelassener und folgten dem lauschigen Flussufer durch die wunderbare Auenlandschaft. Beim Mühlenkanal führte uns der Weg vom Ufer ab und fassten schon bald wieder Hartbelag unter unsere Füsse. Wir hatten so den Ortsrand von Malters erreicht und wanderten der breiten Strasse nach ins Zentrum ein. Kurz nachdem wir die Geleise überquert hatten, fanden wir dann auch unser Hotel Kreuz, wo wir unsere Etappe dann auch beendeten. Schöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 5.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie