24. Sep, 2021

Alpenpanoramaweg 14: Lüderenalp - Moosegg

Dort wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, konnten wir eine wunderbare erholsame Nacht verbringen. Nach dem stärkenden Frühstück schnürten wir unsere Wanderschuhe wieder, um Etappe 14 des Alpenpanorama-Wegs unter unsere Füsse nehmen zu können. Wir verliessen das Panoramahotel Bärnsicht auf der Lüdernalp und folgten ein kurzes Stück der Strasse entlang. Die Markierung lotste uns aber auch schon gleich wieder weg vom Asphalt und so wanderten erst auf dem Fahrsträsschen und dann auf dem Wanderpfad von dannen. Der schmale Pfad führte uns hinauf zum Grat, wo es mit schönster Aussicht zum Hof auf die Ober Rafrüti ging. So hatten wir bereits nach wenigen Minuten den höchsten Punkt (1200 M.ü.M) der heutigen Tour überschritten und konnte mit dem langen Abstieg ins Emmental beginnen. Ein rutschiger Kiesweg brachte uns durch den steilen Wiesenhang hinab zum Tällihüttli und zweigten dann dort in den aufwärtsführenden Wanderpfad ein. Der Gratweg führte uns am Waldrand entlang und wanderten so auf dieser doch recht aussichtsreichen Anhöhe des Sunnberges entlang. Ein etwas steiler Wiesenpfad brachte uns dann von diesem Rücken wieder hinab und folgten vorerst dem Teersträsschen in den Wald hinein. Das Strässchen mit Hartbelag mutierte sich mittlerweile wieder zu einem unbefestigten Forststrässchen und folgten diesem auf dem Grat am Fluhhüsli vorbei. Der Weg senkte sich dann bald auch wieder und wir traten aus dem schattigen Wald heraus. Wir fassten nun wieder Asphaltbelag unter unsere Wandersfüsse und passierten die stattlichen Höfe der Oberen Hollern und Hollernscheuer, bevor uns das Strässchen wieder auf ein Wäldchen zu brachte. Unsere Route zweigte dort vom Strässchen ab und folgten dem breiten Wanderweg durch den Geissbühlwald hinauf. Unser Weg senkte sich aber schon bald wieder und so wanderten wir nun wieder bergab. Abwechselnd durch Wiesen und ausgedehntere Wälder verloren wir zwar langsam, aber doch immer wieder an Höhe. Wir traten bei Ober Bagerschwand dann aus dem Dürsrütiwald heraus und konnten die ersten Blicke ins Tal erhaschen. Ein Grasweg führte uns nun durch den steilen Wiesenhang hinab und kamen so dem Talboden doch immer näher. Schöne und originell verzierte Scheiterbeigen säumten dabei unseren Weg und konnten uns von diesen Kunstwerken verzaubern lassen. Der Weg führte uns aus dem Übersrütigraben heraus und erreichten so die befahrene Hauptstrasse, welche wir dann auch überquerten. Die Wegweisung lotste uns durch das Industriegebiet hindurch und gelangten so uns Ufer der Iffis. Wir folgten dem Flusslauf ein Stückweit, bevor wir erst die Iffis und dann aber auch die Emme überquerten. Wir waren mittlerweile in der Ortschaft Emmenmatt angekommen und wanderten der Strasse entlang durch den Ort hinaus. Nachdem wir Bahngeleise unterquert hatten, zweigten wir von der breiten Strasse weg und folgten dem leicht aufwärts führenden Strässchen zum Weiler Blasen. Ein schönes Bänkchen kam uns nun gerade recht, so konnten wir doch dort unser Wanderproviant verzehren und ins für den kommenden Aufstieg stärken. Wir setzten unsere Füsse auf das grasbewachsene Natursträsschen und wanderten nun wieder etwas kräftiger in die Höhe. Wir traten in den Wald hinein und folgten dem wurzeligen und steindurchsetzten Pfad hinauf aufs Blasenegg. Ein aussichtsreicher, schmaler Gratweg erwartete uns und wir folgten diesem über die Gemmi zur Erdburg. Der Weg flachte nun etwas ab, wanderten weiterhin auf dem schönen Bergrücken entlang und konnten dabei immer wieder schöne Ausblicke über das ländliche Emmental werfen. Das Teersträsschen kündigte uns dann an, dass unsere heutige Tour bald ihr Ende finden würde. Nun war es nicht mehr weit und wir konnten das renommierte Hotel Moosegg erblicken, welches unsere heutige Unterkunft darstellte. Wir beendeten dort dann unsere heutige Etappe und konnten unser schönes Zimmer beziehen. Schöne Wanderung mit 16 Kilometern in 5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 460 Höhenmeter aufwärts.

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