25. Sep, 2021

Alpenpanoramaweg 15: Moosegg - Münsingen

Der Aufenthalt im schmucken Hotel Moosegg, welches sich wunderschön in die malerische Hügellandschaft des Emmentals einbettet, liess unsere Batterien wieder so richtig aufladen und konnten uns so richtig schön erholen. Nach dem guten und reichhaltigen Frühstück konnten wir also nun wieder voll gestärkt aufbrechen und uns die Etappe 15 auf dem Alpenpanoramaweg vornehmen.  Wir entfernten uns von der Hotelanlage und folgten dem Teersträsschen in den Wald hinein. Wir wanderten am schmucken Gasthaus Waldhäusern, welches sich mit der besten Aussicht ins Emmental anpreist, vorüber und konnten schon bald die Strasse verlassen. Ein breiter Waldweg führte uns nun im Wald auf dem Grat aufwärts. Der Weg verschmälerte sich dann aber auch bald und wir wanderten über Stock und Stein weiterhin auf dem Gratweg zur Blasenflue hinauf. So war dann auch der höchste Punkt der heutigen Etappe auf dem Alpenpanoramaweg dann auch erreicht und wir konnten vom 1116 Meter hohen Aussichtsbalkon eine wunderschöne Blicke übers Emmental geniessen. Die Wegweisung lotste uns etwas verwinkelt durch den Wald hinab und traten dann schon bald aus diesem heraus. Wir folgten erst dem Waldrand und stiegen dann ziemlich direkt über eine Wiese zu den Häusern beim Blasenhorn hinab. Nun setzten wir unsere Füsse wieder auf ein Teersträsschen auf und wanderten auf dem breiten Geländerücken auf den Weiler Blasen zu. Wir passierten die wenigen Häuser und folgten dem Strässchen, welches uns in den Kapfwald hineinführte. Mittlerweile spürten wir wieder natürlichen Untergrund unter unseren Schuhen und folgten dem ebenen Forststrässchen durch das ausgedehnte Waldgebiet hinaus. Wir gelangten an der aussichtsreichen Passage des Krautbergs vorbei und traten dann auch wieder aus dem Wald heraus. Wir marschierten über die breiten Feldwege auf die die Höfe auf Oberbühl zu und zweigten dann wieder in ein Wanderweglein ein. Dieses führte uns vorerst immer wieder mit schönen Aussichten auf am Waldrand entlang zu einem komfortablen Picknick-Plätzchen. Eine Panoramatafel orientierte über die Sicht über das Emmental zur Schrattenfluh und bis zu den Alpen hin. Nach unserer kleinen Pause machten wir uns weiter und folgten den Wanderweglein hinein in den Möschbergwald. Ein Natursträsschen führte uns nun ziemlich direkt hinab zum Weiler Möschberg und gelangten dann durch das offene Gelände zu den neuen Quartieren von Grosshöchstetten. Die Markierungen dirigierten uns auf den Quartiersträsschen an der Kirche vorbei hinab in die Dorfmitte. Wir wanderten an den schönen alten und sehenswerten Häuser vorüber und zogen in westliche Richtung durch den verkehrsreichen Ort. Bald hatten wir die letzten Häuser von Grosshöchstetten hinter uns gelassen und wanderten auf dem Strässchen nun leicht aufwärts zum Bauernhof Zelg am Waldrand. Ein Naturweg brachte uns durch den Chaltegrabe auf den Rossbode zu, wo wir nochmals ein Blick auf Grosshöchstetten werfen konnten, bevor wir in den Wald eintauchten. Dieser lichtete sich aber schon bald wieder und wir traten auf eine weitere aussichtsreiche Anhöhe hinaus. Mehr oder weniger der Höhenkurve folgend führten uns die Wiesenspuren am Hang entlang. Wir erreichten so den Weiler Ballenbühl und entdeckten ein weiteres schönes Picknick-Plätzchen. Hier konnten wir unsere verdiente Mittagspause einlegen und uns für den Weiterweg stärken. Wir stiegen dann über die Wiesen zur Strasse hinab. Über einen Treppenweg verloren wir nochmals an einigen Höhenmeter und wanderten der Strasse nach auf das beschaulichen Dörfchen Gysenstein zu. Das Stück durch den Tennliwald brachte uns weiter hinunter zur Bahnstation Tägertschi, wo wir die Geleise überquerten und weiterhin der Strasse folge leisteten. Der Dorfrand von Münsingen war dann auch schon bald erreicht und wanderten nun durch die Quartiere hinab ins Bärenmatte-Quartier. Hier fanden wir dann auch das Koncepthotel Löie, wo wir die heutige Etappe dann auch beendeten und unser Zimmer auf etwas umständliche Art beziehen konnten. Schöne, aussichtsreiche Wanderung mit 17.5 Kilometern in 4 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 290 Höhenmeter aufwärts.

 

Bildergalerie