25. Sep, 2022

Alpenpanoramaweg 24: Lausanne (Ouchy) - Morges

Nach unserem gestrigen „Day-Off“ in Lausanne, konnten wir unsere Batterien wieder voll Laden und waren bereit um die 24, Etappe auf dem Alpenpanoramaweg in Angriff zu nehmen. Wir warteten das versprochene trockene Zeitfenster um 10.30 Uhr ab und wurden dafür sogar immer wieder mit Sonnenstrahlen belohnt. Wir verliessen also etwas verspätet das Hotel „Agora Swiss Night by Fassbind“ und fuhren mit der Metro hinab zum Genfersee. Das Quartier Ouchy mit seinem Hafen markierte dann auch unseren Startpunkt der Wanderung. Die heutige Strecke waren wir bereits im April 2019 schon mal gelaufen, um an das in Morges stattfindende Tulpenfest zu gelangen. So wird uns das Eine oder Andere am Wegesrand wohl noch sehr bekannt vorkommen. Vom äusserst schmucken Château d’Ouchy, welches seinen Ursprung aus dem 12. Jahrhundert hat und heute als schickes Hotel fungiert, zogen wir dann los. Wir erreichten so die prachtvolle Uferpromenade und wanderten am Place de la Navigation vorbei. Nach der grossen Werft kamen wir schon bald in naturnahes Gebiet und wanderten an den schönen Badebuchten entlang. Nach dem Yachthafen von dem Port de Lausanne, konnten wir etwas abseits der unzähligen Sportanlagen entlang zum Parkgelände des Internationalen Olympischen Komitees wandern. Der immer breite und flache Uferweg brachte uns kurz danach in den schönen Parc de Bourget im äusserten westlichen Rand von Lausanne. Als Besonderheit des Parks wird hier der einzige Naturstrand des Genfersees des Stadtgebiets Lausanne hervorgehoben. Der wunderbare „Plage de Vidy“ soll mit seinen 6oo Metern gar der längste Sandstrand des gesamten Genfersees sein. Wir verliessen diese Badebucht schon bald wieder und wechselten über eine kleine Brücke den Flusslauf der „La Chamberonne“. Wir folgten nun einem Natursträsschen und erreichten die ersten Häuser und den Petit Port von St. Sulpice. Ein kurzes Stück der Strasse folgend, und wir zweigten beim „Parc des Pierrets“ wieder in ein naturbelasseneres Weglein ein. Direkt am Ufer wanderten wir nun weiter westwärts, bevor uns kurz nach dem kleinen „Parc de Pelican“, der Weg wieder zu einer breiteren Strasse hinführte. Die „Avenue du Lémain“ stellte nun für längerem Zeitraum unserer Wanderroute zur Verfügung und erreichten so die sehenswerte Kirche von Saint Sulpice. Von der ehemaligen Prioratskirche Saint-Sulpice ist hier noch immer das romanische Querschiff mit seinem charakteristischen burgundischen Vierungsturm aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Wir zweigten kurz nach dem Kirchlein wieder auf ein schmaleren Wegabschnitt ein, welcher uns nun wieder am schönen Seeufer weiterführte. Nach dem Strand von Saint Stulpice überquerten wir das Flüsschen La Venoge und bewegten unsere Wanderfüsse wieder auf Hartbelag. Die Strasse folgte immer dem schönen langen Sandstrand „Plage de Préverenges“ und kamen so auf den „Parc de Vertou“ zu. Hier entfernten wir uns vom Ufer, querten das Parkgelände und stiessen so auf die breite Uferpromenade von Morges. Die zahlreichen, wunderschönen blühenden Dahlien, welche hier anlässlich des 23. Dahlienfestivals, bepflanzt waren, verkürzten unser Wanderung bis wir den südwestlichen Teil der Altstadt von Morges erreichten. Vor uns baute sich dort am Rande des schönen „Parc de l’Indépendance“ das sehenswerte Château de Morges auf. Das mächtige Schloss aus dem 13. Jahrhundert, ist ein viereckiger Bau mit drei kleinen runden Ecktürmen und einem grossen runden Nordturm. Das im Mittelalter zum Schutz der Stadt errichtete Schloss von Morges ist inzwischen zu einer Kultur- und Freizeitstätte umgebaut geworden und vereint fünf Museen unter einem Dach. Wir verabschiedeten uns für heute vom Genfersee und wanderten hinein in die Gassen des schönen Altstädtchen von Morges. Wir fanden dann auch schon bald unsere Unterkunft „Hôtel de la Nouvelle Couronne“ und bezogen unser Zimmer. Schöne Etappe mit 13 Kilometern in 3 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Heute keine waren keine Höhenmeter zu absolvieren.

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