30. Sep, 2022

Alpenpanoramaweg 29: Chavannes-des-Bois - Genève

Mit der Etappe 29 stand heute zugleich auch bereits die letzte und finale Tour auf dem Alpenpanoramaweg auf unserem Wanderprogramm. Wir stärkten uns im Hotel „Lake Geneva“ heute mal auf unserem Zimmer, sodass wir frühzeitig los gehen konnten. Es waren heute doch wieder stattliche 23 Wanderkilometer zu absolvieren. Nachdem wir uns Wanderfertig gemacht und ausgecheckt hatten, begaben wir uns zu Busstation, um wieder nach Chavannes-de-Bois zurückzufahren. Der Bus hielt in der Mitte der Ortschaft und wir entstiegen diesem sodann auch wieder. Der Alpenpanoramaweg war dann auch gleich wieder erreicht und liessen den Ort und Hartbelag dann auch hinter uns. Vorerst wanderten schurgerade auf nassen Graswegen durch die Feldgebiete hinaus, bevor uns die Markierung abrupt in nordwestliche Richtung wegdirigierte. Auf weiteren sumpfigen Wiesenpfaden gelangten wir direkt auf die Landesgrenze zu Frankreich. Hier verzweigte sich unser Weg, etwas versteckt hinter der Zolltafel, hinab zum Flüsschen „Versoix“. Es folgte nun ein romantischer Pfad, welcher uns der „Versoix“ entlang durch den märchenhaften dichten Wald führte. So wanderten wir mehr oder weniger dem stark mäandrierenden Flüsschen nach, bis uns die Markierung den Waldhang hinauflotste. Wir erreichten so schon bald ein Forststrässchen und liessen uns von diesem durch das schöne und ausgedehnte Waldgebiet hinaustreiben. Der Alpenpanoramaweg verzweigte sich dann nach einiger Zeit wieder und führte uns über Stufen wieder ans Ufer der „Versoix“ hinab. So konnten wir wiederum auf den lauschigen Pfaden dem schönen Wanderabschnitt hingeben. Das Wanderweglein traf dann auf einen kurzen Strassenabschnitt, bevor wir dann wieder auf naturbelassenem Untergrund weiter wandern konnten. Der Wald lichtete sich und steuerten auf die kleine Siedlung „La Bâtie“ zu. Wir liessen diese gleich einmal hinter uns und tauchten wieder in ein Wäldchen ein. Ein schmaler Waldweg leitete uns durch diesen hinaus und stiegen dann auf einer rudimentären Treppenanlage aus dem kleinen Tobel empor. In „Moulin-de-Richelien“ folgten wir erst der Strasse, bevor uns die Wegweisung dann aber wieder an den Uferlauf der bezaubernden „Versoix“ leitete. Eine Eisenbrücke brachte uns etwas unterhalb ans andere Ufer und wir entfernten uns nun endgültig von dieser romantischen Wanderkulisse. Der Weg verbreiterte sich oberhalb des Bachtobel wieder und liessen uns dann durch Feldgebiete und kleinen Wäldchen auf die Ortschaft Genthod zu leiten. Der Strasse nach ging es dort quer durch den Ort und liessen diesen nach dem „Parc de Saugy“ dann hinter uns. Die Strasse führte uns nun oberhalb der Reben und mit schönen Aussichten auf den Genfersee mit dem Jet d’eau auf den Bahnhof Genthod-Bellevue zu. Ein Kiesweg führte uns nun eine Zeitlang den Bahngeleisen entlang, überquerten danach die Autobahn und zweigten dann das zu unseren Rechten befindliche Strässchen ein. Nahe der Autobahn, aber doch immer schön im Wald folgten wir diesem etwas hinauf in den „Bois de Foretaille“ und durchquerten diese Walgebiet dann auch. Wir wanderten durch die gepflegten Quartiere „La Fortaille“ hinauf und zogen dann am weitläufigen Gelände des „Château de Tornay“ vorüber. In „Pregny-Village“ senkte sich die Strasse dann wieder und zogen auf dieser nun hinab. Wir unterquerten die Bahnlinie und erreichten das Gelände des Botanischen Garten in Genf. Anstelle der befahreneren Strasse entlangzuwandern, zogen wir es vor, uns durch den schön angelegten „Jardin Botanique“ treiben zu lassen. Dieser Garten beherbergt über 12‘000 Pflanzen und Baumarten und wurde 1817 mit einer Grösse von insgesamt 28 Hektaren mitten im Internationalen Viertel von Genf angelegt. Am Ende des Parks mussten wir nun jedoch an der vielbefahrenen Hauptstrasse Fuss fassen und dieser ein Stück weit Folge leisten. Wir wurden dann aber von einer Markierung erlöst, welche uns durch den „Perle du Lac“ ans Ufer des Genfersees führte. Auf dem breiten geteerten Uferweg konnten wir so bis zur Pont du Mont-Blanc wandern, wo wir einen tollen Blick auf den weltbekannten „Jet d’eau“ hatten. Dieses Wahrzeichen der Stadt pumpt die Wasserfontäne bis zu 140 Meter in die Höhe und zählt zu Recht als die touristische Attraktion der Stadt. Die„Rue Mont Blanc“ führte uns hinein ins Gewusel der Stadt, wo wir dann in Bahnhofnähe unser letztes Hotel auf unserer Wanderung „Christal Design“ finden konnten. Hier endete dann auch unsere Etappe und stellte auch zeitgleich das Ende unserer 29-tägigen Schweiz-Durchquerung auf dem Alpenpanoramaweg dar. Schöne Schlussetappe mit 23 Kilometern in 6 Stunden Gehzeit. Insgesamt 240 Höhenmeter aufwärts.

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