5. Mrz, 2022

Thurgauer Rundwanderweg 4 - Affeltrangen - Bürglen

TRW 5 - Affeltrangen – Bürglen

Die Reise zum Bahnhof Tobel-Affeltrangen hatten wir wieder hinter uns gebracht und konnten so mit der 4. Etappe auf dem Thurgauer Rundweg fortfahren. Wir verliessen das Bahnhofsgelände und wanderten der Hauptstrasse nach in Richtung Norden. Bei einer kleinen Kapelle zweigten wir in ein Nebensträsschen ein und wanderten danach durch weite Feldgebiete hindurch. Die Wegweisung lotste uns am nördlichen Rand der Ortschaft Affeltrangen hindurch und zogen weiterhin durch Felder hinauf zum Waldrand des Buechstock. Ein Forststrässchen führte uns in den schattigen und kalten Wald hinein und wanderten so weiter etwas bergan. Der Wald lichtete sich dann und wann und wir konnten vom Waldrand aus immer wider schöne Ausblicke über die liebliche Thurgauer Landschaft werfen. Der Weg senkte sich nun auch wieder und wir erreichten wieder Hartbelag. Die Strasse führte uns durch die einzelnen kleineren und grösseren Obstplantagen, wofür der Kanton Thurgau ja weitherum bekannt ist, hinaus. Wechselweise über Teer- und Natursträsschen gelangten wir dann an den Rand des Feldhof- und dann ins Heldtobel hinein. Auf breiten Wegen querten wir dieses wild verwachsene Tobel und erreichten so das Furtbachtal. Schon bald konnten wir das imposante Eisenbahnviadukt der Mittelthurgaubahn erblicken, welches hier das Furtbachtal überbrückt. Stolze 277 Meter lang ist dieses beeindruckende gemauerte Bauwerk, das im Jahre 1912/13 entstand. Die Strasse führte uns unter dem Viadukt hindurch und gelangten so hinab zum Dorfkern von Bussnang. Praktisch nebeneinander stehen dort die evangelische Kirche Bussnang und die katholische Kirche St. Josef, welche mit seinem Rundbau mit dem Grundriss eines vierblätterigen Kleeblatts besticht. Die Strasse führte uns schliesslich hinab in die Thurebene, wo der Thurgauer Rundwanderweg sich in zwei Richtungen verzweigt. Einmal zum Bahnhof nach Weinfelden, wo das eigentliche Ziel der Etappe 7 wäre oder weiter in Richtung Neukirch an Thur. Wir haten ja bereits im Vorfeld unsere Etappen zusammengefasst und so stand Weinfelden nicht auf unserer Zielliste. Dennoch wollten wir einen kurzen Abstecher zum Ganggelisteg unternehmen, da dies auch zu einer Perle des Rundwegs gehören soll. Dieser Fussgängersteg über die Thur wurde 1882 erstellt und misst eine Länge von 120 Metern. Diese wird wegen ihrer Schwankungen als Ganggelisteg bezeichnet und wir liessen uns davon gerne überzeugen. Wir kehrten wieder zurück auf unseren Weg und wanderten durch schöne Auen-Wäldchen in der Thurebene zum Räbenagger. Das Fahrsträsschen führte uns durch die Felder leicht bergauf und erreichten so das Dorf Rothenhausen, welches wir aber nur auf deren Westseite streiften. Wir gelangten so auf den Hügelzug, der das Thurtal und Furttal teil. Auf diese Anhöhe wanderten wir nun Richtung Osten. Das Kiesssträsschen führte uns dabei immer wieder aussichtsreich durch Felder und aber auch kleine Wäldchen hinüber zum Weiler Wertbüel. Das schmucke Kirchlein St Verena, das uns schon von weitem sichtbar war, stand nun plötzlich vor uns. Hier verliessen wir den Thurgauer Rundwanderweg, um zum Bahnhof in Bürglen zu gelangen. Die Strasse führte uns hierzu wieder hinab ins Thurtal. An den Obstplantagen von Neuwies vorüber, leitete uns das Strässchen durch die Felder und Wzartieren auf einen Waldhügel zu. Am Waldrand entlang wanderten wir auf die Thur zum, welche wir mittels Strassenbrücke überquert. Das schmucke Schloss Bürglen aus dem 13. Jahrhundert zeigte sich uns nun von seiner besten Seite. Nun war es nur noch einen Katzensprung bis zum Bahnhof, wo wir die heutige Etappe beenden konnten. Schöne Wanderung mit 16.7 Klometern in 4 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 185 Höhenmeter aufwärts.

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