13. Mrz, 2022

Thurgauer Rundwanderweg 7 - Amriswil - Arbon

 

Mit der Etappe Nummer 7 im Visier, machten wir uns heute wieder auf und reisten zu unserem Ausgangspunkt nach Amriswil, um auf dem Thurgauer Rundwanderweg weiter zu wandern. Wir verliessen das Bahnhofgebäude auf deren Südseite und wanderten erst mal für einen längeren Zeitraum durch die Quartiere des doch relativ grossen Ortes hinaus. Nach dem wir die Hauptstrasse im Ortsteil Hemmerswil überquert hatten, zog nun unser Weg nun auch langsam in die Höhe. Wir liessen die Häuser so allmählich hinter uns und liessen uns dann etwas später auch von der Strasse wegdirigieren. Mitten durch die Obstfelder führte uns der Thurgauer Rundwanderweg über die schöne Hügellandschaft. Durch ein Wäldchen weiter konnten wir dann wieder ein Teersträsschen vorfinden, welches uns durch den Weiler Almensberg und dann weitere grössere Obstplantagen an den Ortsrand von Steinebrunn brachte. Hier wendete sich unser Weg in südliche Richtung zu und wanderten auch jetzt weiterhin durch Obst- und Ackerbau geprägtes Gebiet.  Nachdem wir die Gleisanlagen unterquert hatten, traten wir in den kleine Weiler Olmishausen ein. Die Strasse führte uns über die Moränenhügellandschaft hinüber nach Gristen. Uns eröffnete sich Richtung Norden ein wunderbarer Blick auf den Bodensee-Ebene und südwärts bis zum Alpstein hin. Das Teersträsschen führte uns nun durch die für den Oberthurgau typischen Niederstamm-Obstanlagen und aber auch vereinzelt an Hochstammgärten vorbei. Wir liessen dabei kleinere Siedlungen hinter uns und gelangten so an den Waldstreifen, wo sich der kleine mäandrierende Feilenbach versteckt. Das Strässchen ging dann auch bald in einen grasigen Wanderweg über und konnten dort dem Feilenbach mit seinem reichhaltigen Bachgehölz dann auch folge leisten. Eine Strasse war dann aber schon bald wieder erreicht und wir folgten dieser über die Autostrasse hinweg. Mit schönen Blicken über die weiten Felder folgten wir dem Wegteil über den sogenannten Amerikaanerstugg. An der Wirtschaft zum Bühlhof wanderten wir vorüber und zweigten schon bald in den südostwärts führende Fahrsträsschen ein. Dieses führte uns direkt an den Stadtrand von Arbon zu und fasten dort dann auch wieder Hartbelag unter unsere Wanderschuhe. Gemächlich wanderten wir auf diesem durch das Stadtgebiet, überquerten dann bald die Geleise über eine Brücke und fanden uns neben dem schönen Stadtpark wieder. Einen kurzen Rundgang liessen wir uns nicht nehmen und statteten so auch der nahen Voliere eine Besuch ab. Diese wurde 1907 durch einen ornithologischen Verein im Stadtpark gegründet und zeigt neben einigen Sitticharten und Papageien, auch viele weitere Arten exotischer Ziervögel aus Afrika, Australien und Asien. Wieder zurück auf unserer Route erreichten wir dann auch gleich schon das mittelalterliche Schloss mit seinem Wohnturm. Der älteste Teil der heutigen Burg der ursprünglich freistehende Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert und kann für eine wohl tolle Aussicht zur Turmstube hin bestiegen werden. Heute beinhaltet das ehemalige Schloss das grösste lokal- und regionalhistorische Museum des Thurgaus. Das Ufer des Bodensees war dann auch gleich erreicht und wir kamen an der Schiffslände vorbei auf den Uferquai zu. Eine kurze Pause auf einer Ratssaal im Züllig-Park liessen wir uns nicht nehmen und genossen an den wärmenden Sonnenstrahlen unsere Mittigsbrötchen. Danch flanierten wir am Seeufer entlang in Richtung Bahnhof weiter, wo wir unsere heutige Etappe dann auch beenden konnten. Schöne Wanderung mit 14.5 Kilometern in 3.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 50 Höhenmeter aufwärts.

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