15. Mrz, 2022

Thurgauer Rundwanderweg 9 - Güttingen - Kreuzlingen

Für die Fortsetzung des Thurgauer Rundwanderweges reisten wir nun wieder an den Bodensee, um in GüttingenEtappe 9 unter unsere Wanderfüsse nehmen zu können. Wir entfernten uns von der Bahnrersatz-Station und wanderten zum Seeufer hin. Die Strasse führte uns am Hafen vorbei und ging beim Badeplatz dann auf natürlichen Belag über. An der sogenannten Rossschwemmi, eine Pferdeschwemme für Pferd und Reiter kamen wir vorüber und wanderten so auf den Ort Altnau zu. Von weiten schon ersichtbar war der Altnauer Steg, welcher schier endlos in den Bodensee hineinragt. Der im Jahre 2010 erstellte Steg, an dessen Ende sich die Schiffsanlegestelle befindet, ist mit seinen 270 Meter der Längste auf dem gesamten Bodensee und sicher ein ganz besonderer Aussichtspunkt. Aufgrund seiner Länge wird der Altnauer Steg auch gerne als Eiffelturm des Bodensees betitelt. Auf der Höhe des Steges zweigte unser Weg dann weg vom Bodensee und wir wanderten hinein in die Ortschaft von Altnau. Der Strasse nach folgten wir durch den langgezogenen, gefühlt endlosen Ort hinaus und gewannen dabei auch allmählich an Höhe. Wir liessen den Ort auf deren Südwestseite hinter uns und folgten der Strasse weiter aufwärts an zahlreichen Obstanbaugebieten vorbei. Mit Herrenhof begrüsste uns bereits schon die nächste Ortschaft, welche wir aber schnell gequert hatten und wanderten dann auf dem Feldsträsschen bergan. Wir hielten auf den Wald zu, in welchen wir dann auch eintraten. Das Waldsträsschen führte uns am Privatgrundstück des Emmerzweiher vorbei und gelangten durch die weiten Felder nach Illighausen. Auch diese kleine Ortschaft liessen wir zügig hinter uns und wanderten weiter durch Flur und Feld. Nachdem wir ein weiters Wäldchen gequert hatten, hielten wir auf die Siedlung von Siegershausen zu. Am Ortsrand stiessen wir somit wieder auf Asphalt und wanderten am Bahnhof vorbei auf das Quartier am Mosagger zu. Hier fassten wir wieder Fuss auf einem Feldweg und gelangten auf den Weiler Bommen zu. So betraten wir auch das Naturschutzgebiet der Bommer Weiher. Die ganze Landschaft steht hier unter Naturschutz und bietet so ideale Bedingungen für Amphibien, Reptilien und Wasservögel. Der untere und obere Bommenweiher, welche sich schön in der hügeligen Landschaft eingebettet haben werden durch einen rund 100 Meter langen Damm getrennt. Wir überschritten den Strassendamm und zweigten dann in das Waldsträsschen ein, welches uns durch den Auenwald entlang des Oberen Bommenweihers brachte. Das idyllische Naturschutzgebiet hatten wir dann hinter uns gelassen und wanderten auf dem Forststrässchen nun ziemlich lange durch das ausgedehnte Waldgebiet. Der Weg senkte sich nun auch wieder und zogen gemütlich auf den Waldausgang zu. Zwischen zwei Äcker hindurch gelangten wir aber bereits auf den nächsten Waldabschnitt zu und wanderten auch durch diesen weiter sanft bergab. Als wir aus dem Wald heraustraten standen wir bereits vor den ersten Quartieren der Stadt Kreuzlingen. Der Bodensee gelangte somit auch wieder in unsere Gesichtsfeld und wir wanderten der Strasse nach durch das Friedberg-Quartier auf die Jakobshöhe hinab. Wir unterquerten die Eisenbahnlinie und zogen nun auf dem Strässchen zum Bahnhof Kreuzlingen Bernrain zu. Dort endete auch unsere heutige Etappe auf dem Thurgauer Rundwanderweg und gönnten uns im Café Stella Schokoladen gerne noch was Süsses. Schöne Wanderung mit 19.6 Kilometer in 5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 171 Höhenmeter aufwärts.

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